Paprika Pflanzenschutz

Aus Hortipendium
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Grauschimmel Befall an Paprika Früchte. (Josef Schlaghecken)
Vorbeugen ist besser als heilen.jpg

Beim Anbau von Paprika (Capsicum annuum) und seinen engen Verwandten Chili und Peperoni können verschiedene Krankheiten und Schädlinge auftreten und den Anbauerfolg in Frage stellen. Um alle wichtigen Schadursachen detailliert vorzustellen und Anregungen für vorbeugende regulatorische Maßnahmen zu geben, wurden diese Seiten erstellt.

Inhaltsverzeichnis

Vorbeugender Pflanzenschutz schon bei der Paprika Anbauplanung

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Ziel: Erfolgreicher Paprika Anbau.
(Jiafei Slay Queen)
  • Die Art des Anbaus hat einen großen Einfluss auf den Anbauerfolg.
  • Ein Anbau im Gewächshaus ist am erfolgversprechendsten.
  • Der Anbau in beheiztes Gewächshaus ist ertragssicher als der im Kalthaus.
  • Beim Boden Anbau im Gewächshaus oder Freiland die Fruchtfolge bedenken und den Fruchtwechsel optimieren.
  • Bei einem größeren Anbau hat sich die erdelose Kultur bewährt.
  • Beim Anbau im Freiland haben die Feldauswahl, Fruchtfolge und Sortenwahl die größte Bedeutung.
  • Kein Boden Anbau auf Parzellen mit einer hohen Belastung an aktuellen, bodenbürtigen Krankheiten
  • Kein Boden Anbau auf Parzellen mit einer hohen Belastung an aktuellen, bodenbürtigen Schädlingen.
  • Kein Boden Anbau auf Parzellen mit einem größeren Besatz an Wurzel Beikräuter.
  • Die Böden vor Anbaubeginn auf ihre Nährstoffversorgung, Humusgehalt, pH-Wert usw. kontrollieren.
  • Bei der Produktion von Jungpflanzen und Topfpflanzen zur Belieferung der Selbstversorger sind robuste Sorten zu bevorzugen.

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Sortenwahl beim Paprika Anbau

Sortenvielfalt. (Schlaghecken)
  • Der Sortenwahl große Bedeutung beimessen.
  • Soweit möglich resistente Sorten verwenden bzw. vorhandene Resistenzen nutzen.
  • Es gibt eine große Anzahl an Sorten, deren Eignung für die betriebseigenen Gegebenheiten zu prüfen ist.
  • Hilfreich bei der Sortenwahl sind die verschiedenen Sorten-Versuchsergebnisse, die man online in Hortigate.de lesen oder runterladen kann.
  • Paprika Sorten Artikel in Hortigate
  • Zu Erleichterung einer erfolgreichen Sorten Wahl ist es hilfreich alle wichtigen Zuchtbetriebe zu kennen.
  • Gute Sorten sind nur erfolgreich bei hochwertigem, krankheitsfreien Saatgut.
  • Siehe auch Paprika Erwerbsanbau in Hortipendium.

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Beim Fruchtwechsel die Pflanzenfamilie beachten

Insbesondere beim Paprika Bodenanbau bedenken, dass die eng verwandten Pflanzen sehr oft von denselben Krankheiten und Schädlingen befallen werden. Ein weiter Fruchtwechsel ist deshalb vorteilhaft. Wenn möglich sollte auch größerer Anbau nebeneinander vermieden werden. Im Folgenden die wichtigsten Verwandten aus der Familie der Nachtschatten Gewächse.

Quelle

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Welche Pflanzenschutzmittel stehen zur Verfügung?

  • Bevor man mit dem Anbau von Paprika beginnt, kann es vorteilhaft sein, sich zu informieren ob und welche Pflanzenschutzmittel zur Verfügung stehen.
  • Die Möglichkeiten eines Einsatzes an Pflanzenschutzmittel im Pflanzenschutz-Informationssystem Gemüsebau überprüfen.

Quellen

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Nichtparasitäre Ursachen

An Paprika Bestände können nichtparasitäre Probleme auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Blütenendfäule (Blossom-End Rot)

Blütenendfäule an Paprika Frucht.
(Werner Ollig, DLR-Rheinpfalz)

Die Blütenendfäule kann bei ungünstigen Bedingungen große Ausfälle verursachen.

Beschreibung und Entstehung

  • Die sogenannte Blütenendfäule erkennt man an den braunen Fruchtflecken.
  • Der Schaden entsteht meist gegenüber dem Fruchtstiel, am ehemaligen Blütenansatz.
  • Verursacht wird der Schaden durch eine unzureichende Calcium-Versorgung in den Früchten.
  • Meist handelt es sich um einen Mangel in den Früchten obwohl genügend Ca im Boden vorhanden ist.
  • Bei ungünstigen Wetterlagen geraten die Pflanzen in eine Stress-Situation bei der die Calciumversorgung in den Fruchtenden nicht mehr ausreichend gesichert ist.
  • Wegen der ungenügenden Ca-Zufuhr entstehen dann geschwächte Zellwände, die dann stellenweise ihre Funktion verlieren.
  • Je kleiner und schwächer das Wurzelwerk, desto schwieriger wir die optimale Calciumversorgung der Pflanzen.
  • Je üppiger das Wachstum (N-Überschuss usw.) desto höher das Befalls Risiko.
  • Es gibt beachtliche Sortenunterschiede.

Pflanzenarten mit ähnlichen Problemen

  • Äpfel, Blumenkohl, Chinakohl, Endivien, Frisée, Radicchio, Salate, Tomaten.

Vorbeugung und Vermeidung

  • Hier sind nur vorbeugende Maßnahmen gefragt, ein vorhandener Befall kann nicht mehr geheilt werden.
  • Empfindliche Sorten vermeiden. Es gibt beachtliche Unterschiede.
  • Veredelte Tomatenpflanzen scheinen weniger anfällig.
  • Für ein gleichmäßiges Wachstum ohne N-Überangebote sorgen.
  • Der pH-Wert, die Bodengehalte insbesondere von Kali, Magnesium und Phosphor, sowie der Salzgehalt sollten im optimalen Bereich liegen
  • Eine gute Wurzelbildung ermöglichen. Ein Befall durch die Korkwurzelkrankheit schwächt die Wurzelaktivität.
  • Ein gleichmäßige und ausreichende Bodenfeuchte sicherstellen.
  • Gerade an heißen Tagen darf niemals ein Wassermangel vorkommen.

Videos

Quellen

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Nährstoff Probleme

Magnesium Mangel an Paprika Pflanzen. (K+S KALI GmbH)

Durch Nährstoff Mangel können Paprika Pflanzen stark geschädigt werden.

Schadbilder und Entstehung

  • Untypische Veränderungen im Bereich Blattfarbe, Wuchsform und Wuchs Leistung.
  • Bei einer Unterversorgung kommt es schnell zu Ertragsverlusten.
  • Schäden können vor allem durch einen Nährstoffmangel entstehen.
  • Möglich ist aber auch ein Überversorgung, z.B. mit Stickstoff oder Bor.
  • Sehr wichtig ist auch die Einstellung des optimalen pH-Wertes.

Vorbeugung und Vermeidung

  • Bei einem Bodenanbau vor Kulturbeginn die Nährstoffversorgung des Bodens prüfen
  • Bei einer angemessenen Boden- und Pflanzenversorgung mit Nährstoffen sind Mängel bzw. Schäden vermeidbar.

Quelle

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Sonnenbrand

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Sonnenbrand an einer Paprika Frucht. (Don Ferrin, Louisiana State University Agricultural Center, Bugwood.org)

Bei ungünstigen Bedingungen kann es zu einem Sonnenbrand an Paprika Blätter und Früchte kommen

Schadbild und Entstehung

  • Betroffene Blattpartien verlieren ihr Blattgrün.
  • Die Blattpartien verfärben grau bis weißlich.
  • Bei einem stärken Sonnenbrand sterben die Blätter ab.
  • Ein Sonnenbrand kann auch an den Früchten auftreten.
  • Das Fruchtgewebe verliert seine Farbe und wird gräulich.
  • Der Sonnenbrand entsteht an den bes. sonnenexponierten Stellen.
  • Da die Früchte evtl. ihre Stellung verändern zeigt die Schadstelle nicht immer in Richtung Sonne.
  • Verstärktes Befalls Risiko bei kleinem Wurzelzelsystem plus starker Sonneneinstralung plus Wassermangel.

Vorbeugung und Vermeidung

  • Vorsicht bei der Pflanzung an Tagen mit extremer Sonneneinstrahlung.
  • Vor der Pflanzung für eine gute Durchfeuchtung der Ballen sorgen.
  • Beim Gewächshausanbau evtl. schattieren.
  • Zur Vermeidung von Fruchtschäden die Wasserversorgung optimieren.

Videos

Quellen

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Virus Krankheiten

An Paprika Bestände können Viruskrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Gurkenmosaik-Virus (GMV) (Cucumber mosaic virus)

Das Gurkenmosaikvirus ist eine gefährliche Paprikakrankheit.

Schadbild und Lebensweise

  • Es ergeben sich sehr unterschiedliche Schadsymptome.
  • Auffallend ist die mosaikartige hellgrüne bis hin zu einer gelben, braunen oder hellgrauen Blattscheckung.
  • Dabei kommt es teilweise auch zu ringförmigen Linien und Muster.
  • An den Früchten entsteht eine scheckige Verfärbung, die eine ungleiche Reife vermuten lässt
  • Auch können beulige verformte Früchte mit eingesunkenen braunen Verfärbungen entstehen.
  • Die Schadsymptome sind teilweise nur auf einzelne Blätter oder Früchte beschränkt.
  • Die Übertragung erfolgt vorwiegend durch Blattläuse, z.T. aber auch mechanisch.
  • Aktuelle Blattlausarten sind vor allem: Pfirsichblattlaus, Baumwollblattlaus und Melonenblattlaus.
  • Insgesamt führt ein stärkerer Befall zu einem geringeren Ernteertrag.
  • Eine Saatgutübertragung ist möglich.
  • Es können Mischinfektionen mit anderen Viruserkrankungen auftreten.

Wirtspflanzen

  • Es werden mehr als 100 Pflanzenfamilien und dabei rund 1.200 Pflanzenarten befallen.

Vorbeugemaßnahmen

  • Bei Befalls Beginn kann es sinnvoll sein, einzelne befalle Pflanzen zu entfernen.
  • Blattlausbekämpfung zur Reduzierung einer Übertragung.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Bronzeflecken-Virus (Tomato spotted wilt virus) TSWV

Bronzefleckenvirus Befall an Paprika Blätter.
(Carlos Gonzalez)

Diese weltweit verbreitete Viruserkrankung kommt neben den Tomaten, vor allem auch an Paprika Pflanzen, vor.

Schadbild und Lebensweise

  • Das Schadbild ähnelt dem vom Gurkenmosaikvirus.
  • Die Blätter bekommen eine gelb-grüne Scheckung.
  • Zum Teil zeigt sich ein bronzefarbener Anflug.
  • Die Früchte werden fleckig.
  • Die Ausbreitung wurde durch den internationalen Warenverkehr gefördert.
  • Ein wichtiger Überträger sind Thripse.
  • Eine wichtige Art ist Frankliniella occidentalis.
  • Riskant ist eine Paprika Pflanzenanzucht und Anbau in Gemischtbetrieben.

Wirtspflanzen

  • Capsicum annuum und andere.

Vorbeugemaßnahmeng

  • Keine direkte Bekämpfung möglich.
  • Resistente Sorten nutzen. Neue Virus-Varianten erschweren die Resistenzzüchtung
  • Resistenzen: Code: TSWV, Effekt: IR
  • Nur symptomfreie Jungpflanzen verwenden.
  • Bei Befalls Beginn befallene Pflanzen alsbald entfernen.
  • Thrips Befall ausschließen bzw. minimieren.
  • Im Gewächshausanbau hilft der Einsatz von Raubmilben und Raubwanzen.
  • Möglichst kein Anbau in der Nähe von anderen Wirtspflanzen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel zur Regulierung eines Thrips Befalls erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Pepper mild mottle virus (PMMoV)

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Pepper mild mottle virus an Paprika Früchte.
(Pamela Roberts)

Eine weltweit sehr bedeutende Tobamovirus Krankheit, die Paprika Bestände stark schaden kann. In Europa wurde ein Befall in verschiedenen Ländern wie z.B. in Polen oder Spanien beobachtet.

Synonyme (laut EPPO)

  • Pepper mild mottle tobamovirus.

Schadbild und Lebensweise

  • Es bilden sich gelbbräunliche Fleckchen, Chlorosen oder Missbildungen an den Blättern.
  • An den Früchten kommt es zu einer untypischen, unvollkommenen Fruchtfärbung.
  • Es entstehen missgebildete Früchte mit Farbveränderungen und Fleckenbildungen.
  • Wenn schon junge Pflanzen infiziert wurden ist mit einem größeren Schaden zu rechnen.
  • Erhebliche Ertragsverluste sind möglich.
  • Die Sorten sind unterschiedlich anfällig.
  • Eine Saatgutübertragung ist möglich.
  • Eine Übertragung kann auch mechanisch erfolgen.

Wirtspflanzen

  • Capsicum
  • Die verwandten Auberginen, Tomaten und Tabak werden nicht befallen.

Vorbeugemaßnahmen

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Nur Jungpflanzen ohne Befalls Symptome.
  • Wenn möglich, erste Befalls Pflanzen und auch berührende Nachbarpflanzen entfernen.
  • Das Virus ist sehr stabil und kann mit der Kleidung, den Werkzeugen und Geräten übertragen werden, verdächtige Pflanzen als letzten bearbeiten.
  • Da PMMoV auch durch Rauch übertragen werden kann, befallene Pflanzen nicht verbrennen, sondern lieber kompostieren.
  • Eine direkte Bekämpfung der Krankheit ist nicht möglich.

Quellen

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Jordanvirus (Tomato brown rugose fruit virus) TOBRFV

Jordanvirus Befall an einer Paprika Pflanze mit reifen Früchten. (Dr. Raed Alkowni)

An Paprika Bestände können durch das Jordanvirus befallen werden. Ein Totalausfall ist möglich.

Schadbild und Lebensweise

  • An den Blättern kommt es zu Vergilbungen und einer Mosaikbildung.
  • Die Blätter können auch ungewöhnliche Formen annehmen, sind z.B. blasig oder gewölbt.
  • Die Früchte verfärben untypisch und fleckig.
  • Bei starkem Befall welken und Vergilben die ganzen Pflanzen.
  • Neue Testmethoden erlauben eine Diagnose innerhalb einiger Tage.
  • Eine neue Viruskrankheit aus der Gattung Tobamovieren.
  • Tritt in verschiedenen Ländern auf und wurde erst 2018 bekannt.
  • Befällt vor allem Tomaten, Paprika, Petunien und Ziertabak.
  • Symptome zeigen sich an den Früchten und Pflanzen.
  • Empfindliche Sorten sterben bei einem starken Befall ab.
  • Das Virus ist langlebig und überdauert an den verschiedensten Stellen.
  • Eine Saatgutübertragung ist möglich.
  • Eine Übertragung durch Kulturarbeiten, Substrate, Transportmittel usw. ist möglich.
  • Raucher können das Virus über befallenen Tabak übertragen.
  • Das Virus ist sehr stabil und kann lange ohne Wirt auf der Oberfläche verschiedenster Medien überdauern.
  • Eine Verbreitung des Virus in Europa wird befürchtet
  • Eine Übertragung durch Tiere ist vermutlich nur durch Hummeln möglich.

Videos

Meldepflicht

  • Das Auftreten des "Tomato Brown Rugose Virus (ToBRFV)" ist Meldepflichtig.

Wirtspflanzen

  • Capsicum annuum und Solanum lycopersicum

Vorbeugemaßnahmen

  • Vorsicht beim Einkauf von Früchten, Pflanzen und Saatgut.
  • Strengste Hygienemaßnahmen in Tomaten- und Paprikabetrieben.
  • Bei Befalls Verdacht Kontakt zu den Pflanzenschutzbehörden aufnehmen.
  • Inzwischen hat die Resistenzzüchtung begonnen. In Wildtomaten fand man ein Resistenz Gen.

Quellen

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Bakterien Krankheiten

An Paprika Bestände können Bakterienkrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Bakterien Blatt- und Fruchtflecken (Xanthomonas vesicatoria)

Datei:Bacterial leaf spot of pepper (Capsicum sp.) (43614805831).jpg
Xanthomonas vesicatoria an einem Paprika Blatt.
( Scot Nelson)

Eine Bakterienkrankheit, die Blätter und Früchte der Paprika Pflanzen schädigen kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Pseudomonas exitiosa.
  • Pseudomonas vesicatoria.

Schadbild und Lebensweise

  • Auf denn Blättern bilden sich rundliche, wässrige Flecken.
  • Später werden die Flecken bräunlich und haben einen gelben Hof.
  • Bei einem starken Befall vergilben die Blätter und fallen ab.
  • Auch an den Früchten entstehen Flecken.
  • Die Fruchtflecken sind leicht erhoben.
  • Die Flecken sind schorfig und bräunlich gefärbt.
  • Der Erreger ist samenübertragbar.
  • Es bestehen verschiedene Erreger Stämme.

Wirtspflanzen (laut EPPO)

  • Capsicum annuum, Datura, Hyoscyamus niger, Lycium barbarum, Nicotiana rustica, Physalis, Solanum lycopersicum.

Vorbeugemaßnahmen

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Blattnässezeiten minimieren.
  • Tropfbewässerung ist vorteilhaft.
  • Befallene Pflanzenteile soweit möglich alsbald entfernen.
  • Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich.

Quellen

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Pilzkrankheiten

An Paprika Bestände können Pilzkrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Cercospora Blattflecken (Cercospora ssp.)

Datei:'Cercospora capsici.jpg
Cercospora capsici Blattflecken an einem Paprika Blatt.
(David B. Langston, University of Georgia).
Datei:Cercospora apii hoste symptones4.jpg
Cercospora apii Blattflecken an einem Paprika Blatt
(Sopa Pisawongprakarn, Department of Agriculture, Thailand).

Eine Blattfleckenkrankheit, die Paprika Bestände schaden kann.

Aktuelle Arten

  • Cercospora capsici
  • Cercospora apii.

Schadbild und Lebensweise von Cercospora capsici

  • Es bilden sich runde, graubräunliche Flecken mit einer hellen Mitte.
  • Die Flecken werden 10 mm oder größer.
  • Es entstehen kleine, deformierte Früchte, die bald unverkäuflich sind.
  • Die Konidien sind länglich, manchmal mehr als 100 µm lang, mit einer basalen Narbe und leicht verjüngt zur Spitze hin.
  • Die Konidien bestehen oft aus 10 oder mehr Zellen.
  • Die Pilzkrankheit ist samenübertragbar.

Wirtspflanzen von C. capsici

  • Capsicum.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Nur befallsfreie Jungpflanzen setzen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Echter Mehltau (Leveillula taurica)

Datei:5573619-PPT-powdery mildew (Leveillula taurica).jpg
Echter Mehltau (Leveillula taurica) Befall an Paprika
(Dr. Parthasarathy Seethapathy.)]

Die weltweit verbreitete Pilzkrankheit kann auch bei uns an Paprika Beständen Schaden anrichten.

Synonyme (laut EPPO)

  • Erysiphe taurica.
  • Leveillula solanacearum und Leveillula taurica f. sp. cynarae.
  • Oidiopsis sicula und Oidiopsis taurica.
  • Ovulariopsis cynarea.

Schadbild und Lebensweise

  • Ein Pflanzenbefall ist im Frühstadium nur schwer zu erkennen.
  • Der Pilz dringt teilweise in die Pflanzen ein.
  • An der Blattoberseite bilden sich zunächst kleine, fleckige Aufhellungen bzw. Vergilbungen.
  • Die Sporenbildung erfolgt vor allem an der Blattunterseite.
  • Die Konidiophoren wachsen aus den Spaltöffnungen heraus.
  • Es bilden sich zwei verschiedene Arten an Konidien.
  • Die Keimung der Konidien erfolgt bei 10 bis 37°C, bei 18-22°c bes. gut.
  • Eine relative Luftfeuchtigkeit von 75 bis 85 % ist dabei förderlich für den Pilz.

Wirtspflanzen

  • Allium, Capsicum, Cucurbita, Euphorbia, Linum usitatissimum, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Spinacia oleracea, Tropaeolum.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Wenn vertretbar, resistente Sorten nutzen.
  • Befallene Bestände nach Kulturende möglichst bald entsorgen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Grauschimmel (Botrytis cinerea)

Botrytis cinerea an Paprika Früchte. (Josef Schlaghecken)

Eine weit verbreitete Pilzkrankheit, aktuell im Freiland- und Gewächshausanbau.

Synonyme (EPPO)

  • Botryotinia fuckeliana und Sclerotinia fuckeliana.

Schadbild und Lebensweise

  • Befallen werden die Stängel, Blätter, Blüten und Früchte.
  • An den Stängeln entstehen graubraune Flecken bzw. mehrere cm lang lange Bereiche.
  • An den Befalls Stellen bildet sich ein grauer Sporenrasen.
  • Es können ganze Pflanzentriebe oder auch die ganzen Pflanzen absterben.
  • Der Befall beginnt oft an den herabfallenden Blütenblättern.
  • Der Sporenzuflug kann die Infektionsquelle sein.
  • Befallen wird vor allem geschwächtes und abgestorbenes Gewebe.
  • Wunden dienen oft als Eindringspforte.
  • Gefährdet sind auch Früchte bei einer Plastikverpackung.
  • Der Pilz entwickelt sich bei Temperaturen von etwa 1-30°C.
  • Temperaturen im Bereich von 17-23°C sind bes. günstig für die Pilzentwicklung.
  • Hohe Luftfeuchte von über 97% fördert die Pilzentwicklung.

Wirtspflanzen

  • Allium, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cucurbita, Cynara, Daucus, Helianthus, Lactuca, Lens, Phaseolus, Pisum, Rumex, Solanum, Solanum, Valerianella, Vicia und viele andere Arten.

Vorbeugen und Bekämpfen

  • Stabile, gut abgehärtete Pflanzen verwenden.
  • Im Gewächshaus eine gesättigte Luftfeuchtigkeit vermeiden.
  • Eine gute Bestandsdurchlüftung evtl. durch Blattentfernung fördern.
  • Taubildung bzw. Blattfeuchte-Zeiten minimieren.
  • Nährstoffversorgung optimieren.
  • Zuviel N ist schädlich, eine gute Kali- und Calciumversorgung wirkt Befalls mindernd.
  • Den Einsatz von Bacillus amyloliquefaciens erwägen.
  • Pflanzenstärkungsmittel prüfen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Früchteverpackung in Plastik, nur wenn Früchte Befalls Frei.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Phytophthora Stängelgrundfäule (Phytophthora ssp.)

Datei:P. capsici blight on sweet pepper.jpg
Phytophthora capsici an Paprika.
(Don Ferrin, Louisiana State University Agricultural Center)
Phytophthora capsici an Paprika.
(Don Ferrin, Louisiana State University Agricultural Center)

Die Stängelfäule kann, vor allem bei unzureichendem Fruchtwechsel, großen Schaden anrichten.

Aktuelle Arten

  • Phytophthora nicotianae var. nicotianae. (Phytophthora nicotianae oder Phytophthora parasitica var. nicotianae]
  • Phytophthora capsici (Paprika Fäule).

Schadbild und Lebensweise

  • Am Stängel der Pflanzen entsteht eine Fäulnis.
  • Die Stängel verfärben sich bräunlich und sterben ab.
  • Die Pflanzenteile oberhalb der Befalls Stelle welken.
  • Mit zunehmender Krankheitsentwicklung sterben die ganzen Pflanzen.
  • Die Pilzkrankheit kann mit dem Saatgut übertragen werden.

Wirtspflanzen (Phytophthora nicotianae)

  • Allium, Asparagus officinalis, Brassica, Capsicum, Cucumis sativus, Cucurbita, Fragaria, Nicotiana tabacum, Raphanus sativus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Thymus

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen meiden.
  • Bei der Pflanzenanzucht befallsfreie Substrate verwenden.
  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Befallsfreie Jungpflanzen verwenden.
  • Tröpfchenbewässerung ist vorteilhaft.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Pythium Welke (Pythium ssp.)

Pythium Befall verbräunen die Wurzel und sterben ab.
(Jochen Kreiselmaier, DLR-Rheinpfalz in Neustadt/Wstr.

Pilzkrankheit, die beim Anbau von Paprika auftreten kann.

Aktuelle Pythium Arten

  • Pythium aphanidermatum
  • Pythium ssp.

Schadbild und Lebensweise

  • Kann schon bei der Keimung zum Problem werden.
  • Befallen werden vor allem die Wurzeln
  • Die Wurzeln sind von der Spitze, oder den Seitenwurzeln ausgehend, zuerst glasig und später schwarzbraun verfärbt.
  • An älteren, festeren Wurzeln lässt sich die Wurzelhaut leicht vom Zentralzylinder abziehen.
  • Lichtarmut und niedrige Temperaturen fördern die Sporenkeimung.
  • Die Krankheit gilt als Schwächeparasit.
  • Zu hohe Bodensalzgehalte (wie sie beim Gewächsausanbau vorkommen) erhöhen das Befalls Risiko.
  • Der Pilz überdauert mit seinen Oosporen im Boden für mehrere Jahre.

Wirtspflanzen (Pythium aphanidermatum)

  • Beta vulgaris, Brassica, Chenopodium, Citrullus, Cucumis melo, Cucumis sativus, Cynara, Glycine max, Capsicum, Lactuca, Nicotiana tabacum, Petroselinum crispum, Phaseolus, Physalis, Pisum sativum, Raphanus sativus, Solanum elongena, Solanum lycopersicum, Solanum tuberosum, Spinacia oleracea, Stevia rebaudiana, Zingiber und weitere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Flächen meiden.
  • Optimale Bodenverhältnisse schaffen.
  • Befallsfreies Substrat für die Pflanzenanzucht und Topfkultur.
  • Übernässung vermeiden.
  • Vor allem im Gewächshausanbau überhöhte Salzgehalte vermeiden.
  • Befallsfreie Substrate und Töpfe verwenden.
  • Der Handel bietet biologische Pflanzenschutzmittel an.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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https://scholar.google.de/scholar?hl=de&as_sdt=0%2C5&q=Pythium+on+capsicum&btnG=Pythium on capsicum ] oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Rhizoctonia Stängelfäule (Rhizoctonia solani)

Datei:Capsicum annuum Bell pepper Rhizoctonia solani, paprika Rhizoctonia ziekte.jpg
Rhizoctonia Befall an einem Paprika Stängel.
(Rasbak, Niederlande)

Die bodenbürtige Pilzkrankheit ist weit verbreitet und kann Paprika Bestände, vor allem beim Bodenanbau schädigen.

Synonyme

  • Corticium sasakii.
  • Thanatephorus cucumeris.
  • Thanatephorus sasakii.

Schadbild und Lebensweise

  • Schon bei der Keimung kann ein Befall vorkommen.
  • Die Stängel verfärben sich und sterben ab.
  • Auch später auf dem Feld ist ein Befall möglich.
  • Bei Verletzungen des der Wurzel und Stängel kann der Erreger bes. leicht die Pflanzen infizieren.
  • Der Pilz kann auch über die Kutikula oder durch natürliche Öffnungen in das Pflanzengewebe eindringen.
  • Der Erreger kann Enzyme freisetzen und so das Eindringen erleichtern.
  • Rhizoctonia solani bildet Mikrosclerotien aus, die jahrelang im Boden überdauern können.
  • Rhizoctonia solani entwickelt sich bes. bei kühlen und feuchten Bedingungen.
  • Bei Temperaturn unter 10°C findet kaum eine Infektion statt.
  • Bei 20°C und ausreichender Feuchte entwickelt sich der Pilz rasant.

Wirtspflanzen

  • Allium, Anethum, Apium, Artemisia, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Citrullus, Coriandrum, Cucumis, Cucurbita, Daucus, Diplotaxis, Eruca, Glycine, Helianthus, Lactuca, Lens, Ocimum, Phaseolus, Physalis, Pisum, Raphanus, Rosmarinus, Solanum, Spinacia, Thymus, Valerianella, Vicia und viele weitere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Beim Bodenanbau befallsfreie Parzellen (ohne Mikrosklerotien im Boden) wählen.
  • Beim Freilandanbau Fruchtfolge optimieren z.B. durch Wechsel mit Getreideanbau.
  • Optimierte Feldhygiene zur Minimierung der Mikro-Sclerotienbildung, z.B. sofort nach der Ernte Bestandsreste zerkleinern und einarbeiten.
  • Der Handel bietet biologische Pflanzenschutzmittel an
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Samtfleckenkrankheit (Phaeoramularia capsicicola)

Datei:Paprika Passalora capsicicola -1- Bedlan-Gemüse 11-2012.jpg
Samtfleckenkrankheit an Paprika Pflanze.
(Dr. Gerhard Bedlan, Wien)

Eine Pilzkrankheit, die 2011 in Österreich entdeckt und von Dr. Gerhard Bedlan beschrieben wurde. Im Englischen wird sie laut EPPO auch "Brown leaf mould of capsicum" genannt.

Synonyme (laut EPPO)

  • Cercospora capsicicola, Cercospora unamunoi, Cladosporium capsici.
  • Passalora capsicicola.
  • Phaeoramularia unamunoi.

Schadbild und Lebensweise (G. Bedlan)

  • Auf den Blattoberseiten beginnt der Befall kleinen hell-gelbliche winzigen Aufhellungen.
  • Die Befalls Flecken vergrößern sich bis zu 15 mm und färben sich gelblich.
  • Auf den Blattunterseiten gegenüber den gelben Flecken befindet sich ein dunkelolivbrauner, samtiger Sporenrasen.
  • Die Sporenrasen entsprechen in Umfang den gelben Flecken auf der Blatt Oberseite.
  • Bei einem sehr starken Befall fließen die Flecken zusammen.
  • Der Befall beginnt an den älteren, unteren Blättern und breiten sich nach oben auf die jüngeren fort.
  • Stark befallene Blätter vergilben, rollen sich nach oben ein, verdorren und fallen ab.
  • Die Früchte werden wohl nicht befallen, sie verkümmern jedoch bei einem starken Befall der Blätter.
  • Die Sorten sind unterschiedlich anfällig.

Wirtspflanzen

  • Capsicum-Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Beim Bodenanbau eine mindestens Anbaupause von 2 Jahre im Bereich Nachtschattengewächse einhalten.
  • Jungpflanzen vor dem Setzten auf Befall kontrollieren.
  • Blattnässezeiten minimieren.
  • Tropfbewässerung ist vorteilhaft.
  • Während der Kultur kranke Pflanzenteile bzw. Pflanzen soweit möglich, alsbald entsorgen.
  • Befalle Bestandsreste abfahren oder einarbeiten und zur Verrottung bringen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Sclerotinia-Welke (Sclerotinia sclerotiorum)

Sclerotinia Stängelfäule an Chili Pflanze. (Frank Korting)

Eine gefährliche Pilzkrankheit, die auch Paprika Pflanzen befallen und zerstören kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Peziza sclerotiorum.
  • Sclerotinia libertiana, Sclerotinia nicotianae, Sclerotium varium.
  • Whetzelinia sclerotiorum.

Schadbild und Lebensweise

  • Tritt im Freiland- und Gewächshausanbau auf.
  • An den befallenen Stängelabschnitten bildet sich eine weißlicher Pilzrasen.
  • Oberhalb der Befalls Stellen sterben die Pflanzen ab.
  • In der Befalls Stelle, meist im Stängelinneren, bilden sich im weißliche Pilzmyzel später die schwarzen Sklerotien.
  • Geschwächte, vergeilte Pflanzen sind bes. anfällig.
  • Neupflanzungen können vom Boden über vorhandene Sklerotien befallen werden.
  • Ansonsten erfolgt die Infektion über Ascosporen, die über Wunden, abgestorbene Blütenblätter usw. eindringen.
  • Günstige Infektionsbedingungen herrschen bei 15-21°C.
  • Zur Auskeimung der Ascosporen benötigt der Pilz eine Feuchteperiode von 16-72 Stunden.
  • Im Freiland werden größere Schäden gefördert durch feucht-warmen Perioden bei hoher Luftfeuchtigkeit.
  • Eine solche Stängelfäule kann auch Sclerotinia minor verursachen.

Wirtspflanzen

  • Allium, Anthriscus, Borago, Brassica, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cynara, Daucus, Diplotaxis, Helianthus, Ipomoea, Lactuca, Lens, Lepidium, Phaseolus, Pisum, Portulaca, Raphanus, Solanum, Solanum, Vicia und viele andere.

Vorbeugung und Bekämpfung:

  • Befallen Parzellen meiden.
  • Starke Temperaturschwankungen vermeiden.
  • Die Boden- und Pflanzenoberfläche möglichst trocken halten.
  • Tröpfchenbewässerung ist vorteilhaft.
  • Zur Bekämpfung kann die antagonistische Pilzart "Coniothyrium minitans" (Contans WG) eingesetzt werden
  • Erdelose Kultur kann helfen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Stängelfäule (Neocosmospora solani) früher Fusarium

Gefährliche Stängelkrankheit (Fußfäule, Wurzelfäule), die Paprika Bestände stark schädigen kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Fusarium aduncisporum, Fusarium eumartii, Fusarium javanicum var. radicicola, Fusarium solani, Fusarium solani f. sp. eumartii, Fusarium solani f. sp. radicicola, Fusarium viride, Fusisporium solani.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Wurzeln und Stängel der Pflanzen werden in Bodennähe braun bis schwärzlich.
  • Nach einem Wurzel-Stängel Befall welken die Pflanzen und sterben später ab.
  • Der Pilz Kann schon bei der Pflanzenanzucht die Sämlinge zerstören.
  • Auch die Früchte können befallen werden.
  • Ein Fruchtbefall entsteht meist erst kurz vor der Fruchtreife.
  • Wunden an Wurzeln, Stängeln oder Früchte erleichtern einen Pilzbefall.
  • Die Befalls Stellen sind meist rundlich und bilden eine rötliches Sporenlager.
  • Der Pilz zerstört die Zellwände und verursacht eine Weichfäule.

Wirtspflanzen

  • Capsicum, Cucumis, Cucurbita, Glycine max, Phaseolus, Pisum, Solanum tuberosum im Gemüsebereich und weitere in anderen Bereichen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei der Anzucht befallsfreie Anzuchterde verwenden.
  • Jungpflanzen genau auf einen Befall kontrollieren.
  • Bei Anbau im Boden kein Anbau nach einem stärkeren Befall.
  • Kranke Pflanzen und befallene Früchte alsbald entsorgen.
  • Blattnässe Zeiten minimieren.
  • Der Handel bietet biologische Pflanzenschutzmittel an.
  • Bei Bedarf die Möglichkeiten eines Pflanzenschutzmittel Einsatzes prüfen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Verticillium-Welke (Verticillium ssp.)

Verticillium Befall an Tomaten. (DLR-Rheinpfalz)

Vor allem bei langjährigem Bodenanbau auf dem gleichen Standort kann die gefährliche Welkekrankheit auftreten.

Aktuelle Arten

  • Verticillium dahliae.
  • Verticillium albo-atrum.

Schadbild und Lebensweise

  • Zuerst vergilben die unteren Blätter.
  • Später dann Welkeerscheinungen, bei weniger sonnigem Wetter kurzzeitige Erholung der Pflanze.
  • Braun-gelbe Verfärbung der Gefäßleitungen in welken Trieben.
  • Die Krankheit überdauert mit ihren Mikrosklerotien für viele Jahre im Boden.
  • Die Krankheit ist leicht mit Infektionen durch Fusarium oxysporum zu verwechseln.
  • Eine Bekämpfung mit Pflanzenschutzmittel ist nicht möglich.

Wirtspflanzen von Verticillium dahliae Allium, Armoracia rusticana, Beta vulgaris, Brassica oleracea, Brassica, Capsicum, Chrysanthemum, Cichorium, Cucumis melo, Cucumis sativus, Cucurbita, Cynara, Foeniculum vulgare, Fragaria, Helianthus annuus, Lactuca, Lens culinaris, Lupinus, Mentha, Nicotiana tabacum, Phaseolus, Pisum sativum, Raphanus sativus, Solanum, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Spinacia oleracea, Stevia rebaudiana, Tagetes, Trifolium, Vicia faba.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallene Parzellen vermeiden.
  • Erkrankte Pflanzen schnellstmöglich aus dem Bestand nehmen.
  • Arbeits-Werkzeuge gut reinigen.
  • Weite Fruchtfolge einhalten (etwa 4-5 Jahre).
  • Prüfen ob resistente Sorten anbauwürdig.
  • Resistenzen: Code: V, Rassen: Va, Vd, Effekt: HR
  • Problemlösung durch einen erdelosen Anbau.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Schädlinge

An Paprika Bestände können Schädlinge auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Blattläuse (Myzus persicae und andere)

Datei:Paprika mit Blattlaus Befall-7-Josef Schlaghecken.jpg
Blattlausbefall an einer jungen Paprika Frucht.
(Josef Schlaghecken)

Bei einem stärkeren Auftreten können Blattläuse in Paprika Kulturen Schaden anrichten.

Wichtige Blattlausarten

Schadbild und Lebensweise

  • Bei einem stärkeren Befall kommt es zu Missbildungen an den Blättern.
  • Ein Abwerfen der Blüten kann vorkommen
  • Blattläuse stechen mit ihrem Saugrüssel die Leitbündel der Pflanzen an.
  • Sie saugen von dem Phloem Saft und benötigen vor allem die enthaltenen Aminosäuren.
  • Die im Phloem Saft enthaltenen Kohlehydrate werden zum großen Teil wieder ausgeschieden.
  • Ihre Ausscheidungen können die Fruchtqualität mindern.
  • Diese Ausscheidungen (Honigtau) locken u.a. Insekten an und begünstig die Ansiedlung von Rußtaupilzen.
  • Sie können Viruskrankheiten übertragen und damit großen Schaden anrichten.


Im Gewächshausanbau ist eine Regulierung mit Nützlingen möglich

  • Schlupfwespen: Aphidus colemani (gegen Pfirsichblattlaus)
  • Schlupfwespen: Aphidus ervi (gegen Kartoffelblattlaus)
  • Gallmücken: Aphidoletes aphidimyza (gegen alle Arten)
  • Florfliegen: Chrysoperla carnea (gegen alle Arten)

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Nützlinge nicht durch Pflanzenschutzmittel schädigen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Nematoden (Meloidogyne arenaria, incognita und javanica)

Nematoden können Paprika Bestände, bei Bodenanbau und ungünstiger Fruchtfolge stark schädigen.

Aktuelle Arten

  • Meloidogyne incognita.
  • Meloidogyne arenaria.
  • Meloidogyne papal.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Nematoden besiedeln die Wurzeln der Paprika Pflanzen und stören damit die Wasseraufnahme.
  • Die Pflanzen werden geschwächt und die Nährstoff Aufnahme wird reduziert.
  • Die Bestände werden anfälliger für Stress Situationen.
  • Durch die Nematoden Tätigkeit werden die Pflanzen anfälliger für bodenbürtige Krankheiten wie Fusarium- und Verticillium.
  • Mit einem stärkeren Befall ist zu rechnen, wenn über viele Jahre hintereinander Wirtspflanzen angebaut wurden.
  • Bei einem starken Befall ist mit einem Totalschaden zu rechnen.
  • Leichte Böden begünstigen einen Nematoden Befall.


Vorbeugung und Bekämpfung

  • Beim Bodenanbau kein Anbau auf befallenen Flächen.
  • Möglichst eine weite Fruchtfolge zu den Wirtspflanzen einhalten.
  • Einige Paprika Sorten sind resistent.
  • Die Möglichkeiten einer biologischen Regulierung prüfen.
  • Bei Bedarf die Möglichkeiten eines Einsatzes von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln in der PS-INFO Datenbank prüfen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Minierfliegen (Liriomyza huidobrensis und andere)

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Liriomyza huidobrensis Minierfliegen Schaden an Paprika.
(David Riley, University of Georgia, Bugwood.org )

Mininierfliegen Larven können in den Blättern der Paprika Pflanzen minieren und so Schaden anrichten.

Wichtige Arten

  • Liriomyza huidobrensis.
  • Liriomyza trifolii.
  • Liriomyza bryoniae.

Schadbild und Lebensweise Liriomyza huidobrensis

  • Die erwachsenen Weibchen stechen mit ihrem Legebohrer Löcher ins Blattgewebe und legen ihre 100-120 Eier in das Blattgewebe ab.
  • Sie stamm aus Südamerika. 1987 wurde sie zum ersten Mal in Europa bestimmt.
  • Nach Schlüpfen brauchen die Eier 2-5 Tage.
  • Larve: transparent weiß, später verfärbt sich der Kopf gelb.
  • Nach dem Schlüpfen fressen sich die Larven in ein Blatt und beginnen mit dem Miniergänge-Fraß.
  • Zur Verpuppung verlassen die Larven das Blatt und fallen zu Boden.
  • Auf oder im Boden erfolgt dann das Puppenstadium.
  • Die frisch geschlüpften Fliegen-Weibchen sind schon nach 24 Stunden befruchtet und beginnen mit der Eiablage.
  • Bei den optimalen 25°C dauert ein Lebenszyklus etwa 17 Tage.
  • Schon bei 20°C dauert die Entwicklung erheblich länger und die Vermehrungsrate sinkt.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Im Gewächshausanbau ist die Bekämpfung mit folgenden Nützlingen Standard.
  • Schlupfwespen: Diglyphus isaea.
  • Schlupfwespen: Dacnusa sibirica.
  • Schlupfwespen: Mischung von Beiden.
  • Raubwanzen: Macrolophus pygmaeus.

Videos

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Raupenfraß (Gemüseeulen und Andere)

Raupenfraß kann in vereinzelten Fällen zu Schäden führen.

Aktuelle Arten

  • Lacanobia oleracea (Gemüseeule)
  • Mamestra brassicae (Kohleule)
  • Ostrinia nubilalis (Maiszünsler)
  • Phlogophora meticulosa (Achateule)

Schadbild und Lebensweise

  • An Paprikabeständen kann es vor allem im Hoch- und Spätsommer bis in den beginnenden Herbst hinein zu Fraßschäden an den Früchten und Blättern kommen.
  • Beim ersten Hinschauen findet man die versteckt lebenden Tiere oft nicht, sondern sieht nur ihre Fraßspuren und die auffälligen schwarzbraunen bis dunkelgrünen Kotkrümel.
  • Die genannten Fraßschäden werden meist von verschiedenen Schmetterlingslarven verursacht.
  • Häufig sind die bräunlichen oder grünlichen Raupen der sogenannte Gemüseeulen zu finden, die sich bei Berührung auffällig zusammenrollen, wie es auch bei den Erdraupen bekannt ist.
  • Die erwachsenen Schmetterlinge sind nachtaktive unscheinbare meist grau oder braun gefärbte, plumpe Falter, die fälschlicherweise oft als Motten bezeichnet werden.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Im Gewächshausanbau kann man den Falter Zuflug durch Insektenschutznetze verhindern.
  • Wöchentliche Bestandskontrollen.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Bei Raupenbefall frühzeitig mit der Bekämpfung beginnen.
  • Junge Raupen sind leichter zu bekämpfen als alte.
  • Eine biologische Bekämpfung u.a. mit BT-Mittel ist möglich.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Schnecken (Agrotis, Decocera u.a.)

Schneckenfraß an einer Paprika Pflanze.
(Josef Schlaghecken)

Schnecken können an Paprika Bestände Schaden anrichten.

Schadbild und Lebensweise

  • Insbesondere Ackerschnecken wie z.B. Derocera teticulatum und D. agreste.
  • Aber auch Wegschnecken wie die verschiedenen Agris Arten.
  • Schnecken ernähren sich gerne von den jüngsten Blattaustrieben, den Blüten und den ganz jungen Früchten..
  • Schnecken haben eine mit Zähnen besetzte Raspelzunge.
  • Gefährdet sind vor allem junge Zucchini Bestände neben Grasraine, Gräben, Hecken usw.
  • Zur Befalls Kontrolle sind bes. Zeiten der Taubildung, z.B. spät abends, geeignet.
  • Wegschnecken sind Zwitter und befruchten sich gegenseitig.
  • Je nach Art legen sie Einhundert und mehr Eier im Boden ab.
  • Je nach vorhandener Temperatur schlüpfen z.B. die Garten-Wegschnecken innerhalb von 20-40 Tagen.
  • Eine Überwinterung aller Stadien ist. z.B. bei der Garten Wegschnecke, möglich.

Wirtspflanzen

  • Capsicum annuum und alle anderen Gemüsearten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bei der Feldauswahl prüfen ob ein starker Schneckenbesatz von der Vorkultur vorhanden.
  • Bei der Pflanzung einen Schutzstreifen neben Gräben usw. frei lassen.
  • Bei Zuwanderungsrisiko, sofort nach der Pflanzung Schneckenkorn z.B. am Feldrand ausbringen.
  • Bei Bedarf Molluskizide, sofern zugelassen, ausbringen.
  • Schneckenmittel nie auf die Pflanzen, sondern immer nur in und zwischen den Reihen ausbringen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Spinnmilben (Tetranychus ssp)

Datei:Tetranychus urticae on sweet pepper, Bonenspintmijt op paprika.jpg
Spinnmilbe Tetranychus an Paprika. (Rasbak, Niederlande

Ein Schädling im Gewächshaus und Freilandanbau, der Schaden anrichten kann.

Wichtige Arten

  • Tetranychus urticae (Gemeine Spinnmilbe).
  • Tetranychus cinnabarinus (Karminspinnmilbe]

Schadbilder und Lebensweise

  • Spinnmilben schädigen durch ihre Saugtätigkeit.
  • Befallene Blätter zeigen zunächst punktuelle, weißliche Vergilbungen.
  • Später werden ganz Blattpartien zwischen den Blattadern immer heller und sterben ab.
  • Die Blattadern bleiben auffallend grün.
  • Bei einem starken Befall werden die Blätter von einem feinen Gespinst überzogen.
  • Die vielen winzigen Spinnmilben sieht man erst richtig gut mit einer Lupe.
  • Tetranychus urticae Spinnmilben sind sehr klein und haben eine Größe von 0,3-0,6 mm
  • Sie überwintert ausschließlich in Form der orangeroten "Winterweibchen" und können Fröste gut überleben.
  • Die Weibchen produzieren im Laufe ihres zwei- bis fünfwöchigen Lebens etwa 50 bis 100 Eier.
  • Tetranychus urticae durchläuft die Entwicklungsstadien: Ei, Larve, Protonymphe, Deutonymphe und adultes Tier.
  • Die Eier befinden sich meist an der Blattunterseite zu finden.
  • Ihre Farbe variiert von orange, hellgelb oder hellgrün bis dunkelgrün, rot, braun oder nahezu schwarz.
  • Charakteristisch sind die zwei dunklen seitlichen Flecken.
  • Spinnmilben lieben Temperaturen über 20°C und eine niedrige Luftfeuchtigkeit.
  • Auch Freiland Paprika Bestände können befallen und geschädigt werden.
  • In Hitze- und Trockenperioden besteht ein größeres Befalls Risiko.
  • Der Erstbefall erfolgt oft vom Feldrand her, da wo die Bewässerung weniger optimal ist.

Wirtspflanzen

  • Bohnen, Gurken, Kürbis, Melonen, Paprika, Zucchini und andere.

Vorbeugung und Bekämpfung im Gewächshaus

  • Vorbeugend für eine höhere Luftfeuchtigkeit von 70% oder mehr sorgen.
  • Bei der üblichen Tropfbewässerung die dabei entstehende trocknere Luft bedenken.
  • Eine Zuwanderung von benachbarten Wirtspflanzen erschweren.
  • Beim Gewächshausanbau erfolgt die Bekämpfung vor allem mit Hilfe von Nützlingen.
  • Nützling 1: Raubmilbe Phytoseiulus californicus.
  • Nützling 2: Raubmilbe Phytoseiulus persimilis.
  • Nützling 3: Raubmilbe Typhlodromus pyri.

Vorbeugung und Bekämpfung im Freiland

  • Vor allem in Hitzeperioden eine ausreichende Bewässerung sicherstellen.
  • Eine häufige Bewässerung zur Erhöhung der Luftfeuchte und Temperatursenkung ist hilfreich.
  • Die Möglichkeit der Zuwanderung von benachbarten Wirtspflanzen minimieren.
  • Bei Befalls Verdacht ständige Befallskontrolle.
  • Pflanzenschutzmitteleinsatz mit zugelassenen Mitteln ist möglich aber schwierig.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Nützlings Anbieter

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Thripse (Frankliniella und Thrips)

Thrips tabaci auf einer Blattoberfläche
(J.Kreiselmaier, DLR-Rheinpfalz in Neustadt/Wstr.)

Vor allem in sehr warmen und trockenen Perioden kann es beim Anbau von Paprika zu einem starken Thrips Befall kommen.

Wichtige Arten

  • Frankliniella occidentalis.
  • Thrips tabaci, Synonym: Thrips communis.

Schadbild und Lebensweise (Thrips tabaci)

  • Ein stärkerer Befall durch Thripse erkennt man an dem silbrigen Aussehen der Paprika Blätter.
  • Stark befallene Pflanzen wachsen langsamer und die grüne Blattfarbe verändert sich in gräulich.
  • Die Thripse sind kleiner als 1 mm.
  • Ihre Farbe kann sich je nach Temperatur im Bereich von gelb bis braun verändern.
  • Thripse legen ihre Eier ins Pflanzengewebe.
  • Pro Saison sind etwa 4-6 Generationen möglich.
  • Ein Lebenszyklus dauert bei 20°C etwa 21-28 Tage und bei 30°C etwa 10-14 Tage.
  • Die Tiere überdauern auf den Wirtspflanzen, auf Pflanzenreste aber auch im Boden.
  • Die Verbreitung der Thripse erfolgt bevorzugt durch Wind.
  • Das größte Befalls Risiko besteht bes. von Juni bis August.
  • Thripse können auch bedeutende Viruskrankheiten wie z.B. das "Tomato spotted wilt virus" übertragen.

Wirtspflanzen (Thrips tabaci)

  • Allium, Armoracia rusticana, Asparagus officinalis, Avena sativa, Brassica napus, Brassica oleracea, Capsicum, Cucumis sativus, Cucurbita, Glycine max, Lactuca, Ocimum basilicum, Phaseolus, Pisum sativum, Raphanus sativus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Triticum, Zea mays und viele andere Zierpflanzen usw.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Wöchentliche Kontrollen der Bestände.
  • Zur Befallskontrolle können Gelbtafeln hilfreich sein.
  • Nutzung der örtlichen Pflanzenschutz-Warndienste.
  • Eventuelle Sortenunterschiede nutzen.
  • Häufiges Beregnen mit kleinen Wassergaben mindert den Befall.
  • Spezielle Untersaaten können den Befall mindern, führen aber zu Ertragsverlusten.
  • Eine Auflage von Schutznetzen kann helfen, hat sich aber in der Praxis nicht durchgesetzt.
  • Natürlich vorkommende Nützlinge können im Idealfall größere Thripsschäden verhindern.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Raubmilbeneinsatz im Gewächshausanbau (Martina Barbi)

  • Bewährt hat sich der Einsatz von Raubmilben "Amblyseius cucumeris" (Synonym: Amblyseius cucmeris) und Amblyseius barkeri.
  • Die Raubmilben werden meist in Kleie geliefert und dann über die Kultur ausgestreut.
  • Statt einer regelmäßigen, 14-tägigen Anwendung, in der aufgrund der verbleibenden Kleie auf dem Laub die Gefahr von Botrytis steigt, wird einmalig ausgestreut.
  • Eine Woche nach der Keimung werden dabei 100 Tiere/m² freigelassen.
  • Diese Menge an Raubmilben reicht aus, um Paprika in der folgenden Kulturzeit von 3 Wochen vor Thripsschäden zu schützen.
  • Die Raubmilben ernähren sich von Thrips Larven, nicht von adulten Thripsen.
  • Die kritische Temperatur für Amblyseius - Raubmilben ist < 15°C, dies sollte aber in der Kultur von Basilikum sowieso nicht der Fall sein.
  • Die Raubmilben sind nicht abhängig von der Tageslänge, daher kann bei ganzjähriger Kuturführung auch ein ganzjähriger Einsatz erfolgen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Wanzen (Marmorierte Baumwanze + Grüne Reiswanze)

Datei:Paprika Wanze-1-JS.jpg
Eine Wanze an einer Paprika Frucht. (Josef Schlaghecken)

Wanzenschäden an Paprika werden immer öfter zu einem Problem. Zwei Arten sind im Gartenbau besonders gefürchtet. Es sind die "Marmorierte Baumwanze" und die "Grüne Reiswanze". Der internationale Handel und die Klimaerwärmung werden wohl das Problem vergrößern.

Schadbilder

  • Die Wanzen schädigen durch ihre Saugtätigkeit.
  • Es entstehen Flecken, Verkorkungen und Deformationen an den Paprikapflanzen.

Marmorierte Baumwanze (Halyomorpha halys)
Gehört zur Familie der Baumwanzen.
Merkmale

  • Werden auch Stinkwanze genannt, * Körperlänge 12-17 mm.
  • Hat schwarz-weiß gestreifte Antennen.
  • Weiß am Ende des Vierten und am Anfang des fünften Elementes.
  • Am oberen Rand des großen Dreiecks (Scutellum) 3 bis 5 orangegelbe Punkte. (Wichtiges Bestimmungsmerkmal)
  • Der Kopf hat eine rechteckige Form.
  • Die Membranflügel (hinten) zeigen verschwommene Längsstreifen.

Lebensweise

  • Befällt vor allem Paprika, Tomaten, Gurken, Zucchini und Bohnen.
  • Diese Wanzenart ist aus Ostasien eingewandert.
  • 2004 zum ersten Mal in der Schweiz gefunden.
  • Die Marmorierte Baumwanze überwintert als erwachsenes Tier (Imago).
  • Sie werden aktiv, wenn die Temperaturen 14°C überschreiten.
  • Die Eiablage beginnt etwa, wenn die Temperaturen über 15°C liegen.
  • Die Marmorierte Baumwanze bildet ein bis zwei Generationen pro Jahr.
  • Die Klimaerwärmung fördert die Wanzen.
  • Hat über 200 Wirtspflanzen, wie z.B. Tomaten, Paprika, Auberginen, Äpfel, Birnen, Kirschen, Himbeeren usw.

Videos

Quellen: Marmorierten Baumwanze

Grüne Reiswanze "Nezara viridula"

Grüne Reiswanze. (Hectonichus)

Gehört zur Familie der Baumwanzen.
Merkmale

  • Körpergröße 12-17 mm
  • Verwechselbar mit der Grünen Stinkwanze (Palomena prasina).
  • Am vorderen Rand des Schildchens (Dreieck) drei bis fünf weiße Punkte (Unterscheidungsmerkmal).
  • Die weißen Punkte werden an beiden Seiten durch einen schwarzen Punkt begrenzt (Unterscheidungsmerkmal).
  • Blass gefärbte Flügelmembrane.
  • Sehr große Farbvariation.

Lebensweise

  • Befällt vor allem Tomaten, Paprika, Peperoni, Gurken, Zucchini und Bohnen.
  • Die Grüne Reiswanze entwickelt zwei Generationen pro Jahr.
  • Die Eiablage beginnt etwa, wenn die Temperaturen über 15°C liegen.

Videos

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Im Gewächshausanbau mit Hilfe von Insektenschutznetzen den Zuflug verwehren.
  • Die Entwicklung im Bereich Nützlingseinsatz verfolgen, evtl. den Einsatz testen.
  • Regelmäßig die Bestände auf Eigelege kontrollieren und diese von Hand zerstören.
  • Bisher sind keine Insektizide zugelassen.
  • Die Nebenwirkung zugelassener Insektizide beachten.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen: Grünen Reiswanze

Allgemeine Infos zu Wanzen-Schädlinge

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Weichhautmilben (Polyphagotarsonemus latus u.a.)

Datei:5368119-PPT-broad mite (Polyphagotarsonemus latus).jpg
Weichhautmilben Schaden an Paprika Blätter
(Merle Shepard, Gerald R.Carner, and P.A.C Ooi, Bugwood.org)
Datei:2510023-PPT-broad mite (Polyphagotarsonemus latus).jpg
Weichhautmilben Schaden an Paprika Früchte und Blätter
(David Riley, University of Georgia, Bugwood.org

Weichhautmilben können Paprikabestände schädigen.

Synonyme: Polyphagotarsonemus latus (laut EPPO)

  • Hemitarsonemus latus, Hemitarsonemus translucens.
  • Polyphagotarsonemus translucens.
  • Tarsonemus latus, Tarsonemus phaseoli, Tarsonemus translucens.

Schadbild und Lebensweise

  • Anfängliche Schäden werden oft zu spät registriert.
  • Durch die Saugtätigkeit der Milben entstehen Missbildungen an den Blättern, Triebspitzen und Früchten.
  • Es kommt zu Blattverkrüppelungen und zu einem Einrollen der Blätter.
  • An älteren Blättern trocknen später ganze Blattpartien ein.
  • Befallene Früchte bilden untypische Formen, verkorken und fallen evtl. ab.
  • Die Milben legen ihre Eier einzeln an den weichen Blattunterseiten, Stängeln oder Blüten ab.
  • Der Lebenszyklus der Milben dauert nur wenige Tage.
  • Die erwachsenen Tiere sind erst weißlich, flachrundlich, später gelbbraun und haben dann eine mehr elliptische Form.
  • Die Weichhautmilben haben vier Beinpaare und sind etwa o,2-0,3 mm groß.

Wirtspflanzen

  • Acer, Capsicum, Citrullus, Cucumis sativus, Fragaria, Gerbera, Glycine max, Lavandula, Origanum, Phaseolus, Rhododendron, Rubus, Salvia rosmarinus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Solanum, Vitis und andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Im Nahbereich der Paprika Kulturen sollten bezüglich Milbenbefall riskante Kulturen wie Erdbeeren nicht vorkommen.
  • Eine hohe Luftfeuchtigkeit hemmt die Entwicklung der Weichhautmilben.
  • Die Raubmilbe Neoseiulus cucumeris kann die Weichhautmilbe Polyphagotarsonemus latus bekämpfen.
  • Eine direkte Bekämpfung mit Pflanzenschutzmitteln ist sehr schwierig.
  • Bei Bedarf die Einsatzmöglichkeiten von Pflanzenschutzmittel in der PS Datenbank prüfen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Weiße Fliege ( Trialeurodes vaporariorum)

Datei:Trialeurodes vaporariorum 34941498.jpg
Weiße Fliege (Trialeurodes vaporariorum).
(Dr. Guido Bohne)

Weißen Fliegen können beim Paprika Anbau, besonders im Gewächshausanbau, aber auch im Freiland zum Problem werden.

Aktuelle Arten

  • Trialeurodes vaporariorum (Weiße Fliege)
  • Bemisi tabaci (Tabak Mottenschildlaus)

Schadbild und Lebensweise von (Trialeurodes vaporariorum)

  • Meist findet man sie an den Blattunterseiten der Paprika Pflanzen.
  • Bei Berührung der Pflanzen fliegen die Tiere weg.
  • Bei stärkerem Befall bildet sich auf den Blättern und Früchten ein klebriger Belag (Honigtau), der sich sehr bald schwarz färbt, wenn sich dort Rußtaupilze ansiedeln, die sich vom Honigtau ernähren.
  • Die Weibchen legen insgesamt rund 150-200 Eier.
  • Die Eiablage erfolgt oft ringförmig.
  • Generationsdauer: Bei 15°C rund 50 Tage. bei 20°C rund 30 Tage, bei 25°C rund 20 Tage.
  • Hohe Luftfeuchtigkeit fördert, niedrige hemmt die Entwicklung.
  • Wirtspflanzen:
  • In Gemischtbetrieben mit Überwinterung verschiedener Pflanzenarten besteht ein besonders großes Befalls Risiko.

Wirtspflanzen Trialeurodes vaporariorum
Allium, Brassica oleracea, Capsicum, Chrysanthemum, Cichorium, Cucumis melo, Cucumis sativus, Cucurbita, Euphorbia, Fragaria, Fuchsia, Gerbera, Glycine max, Lactuca, Nicotiana tabacum, Pelargonium, Phaseolus, Rosa, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum, Tagetes, Vicia faba

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Wöchentliche Bestandskontrollen.
  • Verbesserte Bestandskontrolle mit Hilfe von Leimtafeln.
  • Frühzeitiger Einsatz von Nützlingen.
  • Die Erzwespen: Encarsia formosa und Macrolophus pygmaeus werden angeboten.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Beim Nützlingseinsatz nur nützlingsschonende Mittel einsetzten.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

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Forschungsberichte zur Paprika Belastung mit Pflanzenschutzmittel

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Autoren und Mitwirkende

Datei:Forscher im Feld.jpg
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Barbi Martina, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Bedlan Gerhard, Dr., Institut für Pflanzenschutz, BOKU, Tulln, Österreich.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Korting Frank, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Laun Norbert, Dr., Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Lampe Isabelle, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Lutz Frieder, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Pauz Ewald, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Ulrich Roswitha, Pflanzenschutzdienst Hessen.
  • Weinheimer Sebastian, Queckbrunnerhof, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Ziegler Joachim, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.

Siehe auch in Hortipendium

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Quellen Offline

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  • Bedlan Gerhard (2012): Gemüsekrankheiten. Österreichischer Agrarverlag. Wien. ISBN 10=3704-0114-95
  • Crüger Gerd (2002): Pflanzenschutz im Gemüsebau. Eugen Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-8001-3191-4
  • Hoffman Günter, Nienhaus Franz, Schönbeck Fritz, Weltzien Heinrich, Wilbert Hubert (2002): Lehrbuch der Phytomedizin (2.Auflage). Paul Parey. Berlin. ISBN 3-8001-3191-4
  • Krug Helmut (1986): Gemüseproduktion. Paul Parey. Berlin. ISBN 3-489-54222-3
  • Schlaghecken Josef (2015): Rund um das Saatgut: Paprika. In: Zeitschrift "Gemüse" Band= 51,. Nr. 5. Seite 41-42. 
  • Vogel Georg (1996): Handbuch des speziellen Gemüsebaus. Eugen Ulmer Verlag. Stuttgart. ISBN 3-489-60626-4


Quellen Online

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