Erbsen Pflanzenschutz

Aus Hortipendium
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Datei:Acyrthosiphon pisum 2200054.jpg
Erbsenblattlaus. (Whitney Cranshaw, Colorado State University)
Erbsenthrips. (Rainer Wahl)
Vorbeugen ist besser als heilen.jpg

Beim Anbau von Erbsen (Pisum sativum) für den menschlichen Verzehr können verschiedene Krankheiten und Schädlinge großen Schaden anrichten. Vorbeugende Überlegungen und detaillierte Kenntnisse über die möglichen die Schadursachen sowie die in Frage kommenden Regulierungsmöglichkeiten können helfen nachhaltig, hochwertige Nahrungsmittel zu produzieren.

Inhaltsverzeichnis

Vorbeugender Pflanzenschutz schon bei der Erbsen Anbauplanung

Es empfiehlt sich, zunächst einmal zur erörten, welches Erbsen Marktsegment beliefert werden soll. Dieses hat eine großen Einfluss auf die für den Anbau zugelassnen Pflanzenschutzmitteln. oooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooooo

Wichtige Erbsen Marktsegmente

Folgende Bereiche stehen dabei im Fordergrund.

Speiseerbsen mit 4 verschiedene Marktangebote. Bei der Anwendung von Pflanzenschutzmittel ist das zu beachten. (Josef Schlaghecken)

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Fruchtfolge optimieren

Insbesondere die eng verwandten Pflanzenarten aus der Familie der Leguminosen können von den selben Krankheiten und Schädlingen wie die Erbsen befallen werden. Aus diesem Grunde ist es vorteilhaft, deren Anteil in der Fruchtfolge zu minimieren. Die Fotos zeigen die wichtigsten Arten. Eine Liste aller Arten mit Fotos gibt es hier: Leguminosen

  • Mögliche Fruchtfolgen bedenken, Fruchtwechsel optimieren.
  • Die Böden vor Anbaubeginn auf ihre Nährstoffversorgung, Humusgehalt, pH-Wert usw. kontrollieren.
  • Hochwertiges, krankheitsfreies Saatgut verwenden.
  • Feldhygiene optimieren, Bestandsreste nach der Ernte alsbald zur Verrottung bringen.

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Robuste Erbsen Sorten helfen beim Pflanzenschutz

Es gibt eine große Anzahl an Sorten, deren Eignung für die betriebseigenen Gegebenheiten zu prüfen ist. Hilfreich bei der Sortenwahl sind die verschiedenen Sorten-Versuchsergebnisse, die man online in Hortigate.de lesen oder runterladen kann.

Sorten Versuchsergebnisse
Hortigate: Erbsen Sortenversuche

Anbau- und Sortenhinweise für den Anbau in der Pfalz
Eine große Hilfe können auch die jährlich aktualisierten Empfehlungen der Pfälzer Gemüsebauberatung in Neustadt/Wstr. sein. Sie werden in Hortigate.de zum Online-Abruf angeboten. Für Abonnenten sind sie kostenlos, ansonsten gegen eine Gebühr, abrufbar.
Hortigate: Markerbsen, Frischmarkt: Anbau- und Sortenhinweise für Rheinland-Pfalz
Hortigate: Zuckererbsen: Anbau- und Sortenhinweise für Rheinland-Pfalz
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Welche zugelassenen Pflanzenschutzmittel stehen zur Verfügung?

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Nichtparasitäre Ursachen

An Erbsen Bestände können nichtparasitäre Probleme auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Silberflecken (Hagel- oder Graupel Schaden)

Datei:Erbsen Hagel 1-JS.jpg
Hagel Schaden an Erbsen Hülsen. (Josef Schlaghecken)

Erbsenbestände können durch Hagel geschädigt werden. Ein Totalausfall ist möglich.

Schadbild und Entstehung

  • Manchmal wurde ein leichter Hagel gar nicht recht bemerkt.
  • An den Blättern zeigen sich danach kleine helle Flecken.
  • Die Flecken haben meist eine längliche Form.
  • Die Hagel- oder auch Graupel Körner treffen auf die Blätter bzw. Hülsen und gleiten dann seitlich weg.
  • An den Aufschlag Flächen wird das Pflanzengewebe beschädigt und es entstehen helle Flecken.
  • Die Flecken entstehen meist nur an einer Seite der Blätter bzw. Hülsen.
  • Die vorhandene Windstärke hat einen Einfluss auf die Fleckenbildung.
  • Junge Bestände sind besonders gefährdet.
  • Qualitätsmängel ergeben sich schnell beim Anbau von Markerbsen Anbau für den Frischmarkt (siehe Fotos.)
  • Bei einem stärken Hagel werden die ganzen Bestände zerstört.

Vorbeugemaßnahmen

  • Beim Anbau mehrerer Sätze, den Anbau auf mehrere Gemarkungen verteilen.
  • Wenn möglich, vor dem Unwetter eine kurzfristige Vliesauflage.
  • Versicherungsschutz überlegen.

Quellen

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Virus Krankheiten

An Erbsen Bestände können Viruskrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Wichtige Erbsen Virus Krankheiten

Datei:Erbsen Virose unbekannt-JS.jpg
Viruskrankheit an einer Erbsenpflanzen. (J.Schlaghecken)

Es gibt eine ganze Anzahl an Virosen, die Erbsenbestände erheblich schädigen können.

Blattrollkrankheit (Bean leaf roll virus) BLRV

Blattrollmosaik der Erbsen (Pea seed-borne virus) PSbMV.

Erbsenstrichelvirus (Pea streak virus, PeSV, Carlavirus.

Frühe Bräune (Pea early browning virus) PEBV, Tobravirus.

  • Gewöhnliches Erbsenmosaik (Bean yellow mosaic virus) BYMV, Potyvirus).
  • Bean yellow mosaic virus. bei EPPO.
  • Scharfes Adernmosaik (Pea enation mosaic virus 1 (PEMV-1, Enamovirus) und Pea enation mosaic virus 2 (PEMV-2, Umbravirus).

Wirtspflanzen

  • Je nach Virus Art

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Anbau möglichst nicht neben Wirtspflanzen Kulturen.
  • Robuste Sorten.
  • Befallsfreies Saatgut.
  • Das Auftreten von Virusüberträger wie Blattläusen minimieren.
  • Die Förderung der Nützlings Population ist sehr wichtig.
  • Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich.

Quellen

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Bakterien Krankheiten

An Erbsen Bestände können Bakterienkrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Stängelbrand (Pseudomonas syringae pv. pisi)

Datei:Pisum sativum - Bacterial blight (Pseudomonas syringae pv. pisi) - Mary Burrows, Montana State University.jpg
Stängelbrand an Erbsen Blatt, im Gegenlicht gelblich.
(Mary Burrows, Montana State University.)

Eine Bakterienkrankheit, die großen Schaden, auch an den Hülsen, hervorrufen kann.

Synonym (laut EPPO)

  • Pseudomonas pisi.

Schadbild und Lebensweise

  • An den Blättern bilden sich wässerige, gelblich gefärbte Flecken.
  • Die Blattflecken haben eine Größe von um die 3 mm.
  • An den Stängeln sind die Befalls Flecken mehr länglich und olivgrün bis bräunlich gefärbt.
  • Am gefährlichsten sind die bis zu 6 mm großen Flecken an den Hülsen.
  • Befallene Erbsen Samen werden schrumpelig und bekommen evtl. olivgrüne Flecken.
  • Feuchtwarme Witterung fördert die Krankheitsentwicklung.
  • Die Erreger können die Spaltöffnungen oder auch über Verletzungen in die Pflanze eindringen.
  • Die Krankheit kann mit den Samen übertagen werden.
  • An befallenen Pflanzenteilen kann das Bakterium bis zur vollständigen Verrottung überdauern.
  • Regen, Beregnung und Wind befördern die Krankheits-Verbreitung.
  • Die Sorten sind unterschiedlich empfindlich.
  • Es gibt verschiedene Pathotypen.

Wirtspflanzen (laut EPPO)

  • Lathyrus latifolius, Lathyrus odoratus, Medicago lupulina, Pisum sativum, Vicia sativa, Vigna unguiculata.

Vorbeugemaßnahmen

  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Kein Anbau auf befallene Vorfruchtkulturen.
  • Befallene Erntereste sobald möglich zerkleinern und einarbeiten.
  • Eine direkte Bekämpfung ist nicht möglich.

Quellen

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Pilzkrankheiten

An Erbsen Bestände können Pilzkrankheiten auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Ascochyta Blattflecken (Ascochyta Komplex)

Datei:Ascochyta pisi 148.jpg
Ascochyta Blattflecken (Ascochyta pisi) an Erbsen.
(Hiltner, Lorenz)

Drei Erbsen Krankheiten mit einem ähnlichen Schadbild, die großen Schaden anrichten können.

Drei Schaderreger (laut EPPO)
Ascochyta pisi

  • Brennfleckenkrankheit an Erbse.
  • Synonyme: Ascochyta pisicola, Didymella pisi.
  • Ascochyta pisi. bei EPPO.
  • An Stängel und Hülsen eingesunkenen, rundliche, bräunliche Flecken mit einem Durchmesser von bis zu 7 mm.
  • Die Befalls Flecken haben oft einen rötlich braunen, erhöhten Rand.

Didymella pinodes

  • Blattbrand- Fuß und Ringfleckenkrankheit an Erbsen.
  • Synonyme: Ascochyta pinodes, Didymellina pinodes, Mycosphaerella pinodes, Peyronellaea pinodes, Sphaerella pinode, Sphaeria pinodes.
  • Didymella pinodes bei EPPO.
  • Didymella pinodes und pinodella versuchen weniger rundliche, bräunliche. Blattflecken.

Didymella pinodella

  • Brennfleckenkrankheit und Fußkrankheit an Erbsen.
  • Synonyme: Ascochyta pinodella, Peyronellaea pinodella, Phoma medicaginis var. pinodella, Phoma pinodella, Phoma trifolii.
  • Didymella pinodella. bei EPPO.
  • Didymella pinodes und pinodella versuchen weniger rundliche, bräunliche. Blattflecken.

Allgemeines Schadbild und Lebensweise

  • Es entstehen bräunliche Flecken an den Blättern und Hülsen.
  • Bei einem stärkeren Befall können ganze Blätter absterben.
  • Vor allem Didymella pinodes und pinodella befallen auch schon die Keimlinge
  • Bei einem Hülsenbefall können auch die Samen in der Hülse befallen werden.
  • Alle drei Erreger können mit dem Saatgut übertagen werden.
  • Die Erbsensorten sind unterschiedlich anfällig.
  • Mit einer Überdauerung an Bestandreste im Boden ist zu rechnen.

Wirtspflanzen

  • Alle drei: Lathyrus, Pisum, Phaseolus, Vicia
  • Didymella pinoides: Lathyrus, Lens culinaris, Medicago, Phaseolus, Pisum sativum, Vigna, Viti

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Befallene Erntereste sobald möglich zerkleinern und zur Verrottung bringen.
  • Anbaupause nach Wirtspflanzen Anbau von drei Jahre oder besser mehr.
  • Befallsfreies Saatgut verwenden.
  • Saatgut Beizung mit zugelassenen Mitteln erwägen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln in Betracht ziehen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Echter Mehltau (Erysiphe pisi)

Datei:Erbsen Echter Mehltau-2-JS.jpg
Echter Mehltau Befall an Erbsenblatt. (Josef Schlaghecken)

Eine Pilzkrankheit, die insbesondere in warmen, trockenen, sonnenreichen Perioden mit kühlen Nächten mit Taubildung zum Problem werden kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Alphitomorpha pisi.
  • Erysiphe pisi f. sp. medicaginis-lupulinae, Erysiphe pisi f. sp. medicaginis-sativae, Erysiphe pisi f. sp. pisi, Erysiphe pisi f. sp. viciae-sativae.

Schadbild und Lebensweise

  • Auf den Blättern zeigt sich ein weißlicher Belag.
  • Auch die Hülsen können befallen werden.
  • Der Pflanzenwuchs wird gehemmt.
  • Bei einem starken Befall sterben die Blätter ab.
  • Die Pilzkrankheit überwintert am Erbsenstroh oder an Wildpflanzen als Myzel, Konidien oder Ascosporen.
  • Die Sporen keimen bei Temperaturen von 10-30°C (Kraft und Pfleger 2001).
  • Die optimale Temperatur für die Sporenkeimung beträgt liegt etwa bei 20 °C.
  • Für eine Keimung der Konidien ist kein Wasserfilm notwendig.
  • Eine rel. Luftfeuchtigkeit von 70-80% ist ausreichend.
  • Es gibt resistente Sorten, jedoch aber nicht für jeden Anbauwunsch.

Wirtspflanzen

  • Glycine max, Lathyrus sativa, Lathyrus odoratus, Lens culinaris, Lupinus albus, Melilotus indica, Medicago hispida, Phaseolus vulgaris, Pisum arvense, Robinia pseudoacacia, Trifolium sp., Vicia faba, Vicia sativa, Vicia hirsuta und weitere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Kein Anbau direkt nach einem Wirtspflanzen Anbau.
  • Ernterückstände sobald möglich einarbeiten.
  • Soweit möglich resistente Sorten wählen.
  • Frühe Saaten sind weniger gefährdet.
  • Blattnässe Zeiten nicht unnötig lang durch Beregnung verlängern.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.
  • Pflanzenschutz Spritzungen nicht bei großer Hitze.
  • Es gibt einige Mittel für den Öko-Anbau.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Erbsenrost (Uromyces pisi)

Datei:Uromyces pisi-sativi auf Euphorbia peplus 2.jpg
Erbsenrost (Uromyces pisi) an einem Blatt (Ixitixel)

Erbsenrost kann an Erbsenbestände Schäden anrichten ist aber eher selten ein Problem.

Synonyme(bei EPPO)

  • Uromyces lathyri, Uromyces pisi-sativi

Schadbild und Lebensweise

  • An den Pflanzen bilden sich hellbraune bis schwärzliche Sporenlager.
  • Die hervortretenden Sporenlager kann man gut mit bloßem Auge erkennen.
  • Der Pilz entwickelt sich vor allem im Langtag.
  • Ein Befall tritt oft erst gegen Kulturende auf.
  • Das Myzel des Pilzes wächst interzellulär und bildet Saugfäden in das Speichergewebe der Wirtspflanze.

Wirtspflanzen

  • Euphorbia cyparissias, Pisum sativum, Vicia faba.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine Bekämpfung ist normalerweise nicht nötig.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen


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Falscher Mehltau (Peronospora viciae f. sp. pisi)

Falscher Mehltau an Erbsen (Jochen Kreiselmaier)

Der Falsche Mehltau an Erbsenkulturen ist insbesondere in Regionen mit einem starken Anbau und bei einem Anbau zur Versorgung des Frischmarktes mit Markerbsen in der Hülse, aktuell.

Synonyme (laut EPPO)

  • Peronospora pisi

Schadbild und Lebensweise

  • Es können schon die Keimlinge befallen werden.
  • Früh befallene Triebspitzen zeigen einen gestauchten Wuchs.
  • An den befallenen Blattunterseiten entsteht ein weißgrauer bis graubraune oder rosavioletter Verfärbungen.
  • An den Blattoberseiten findet man hellbraune Flecken.
  • Näher betrachtet sieht man auch ein Mycel und die Sporenträger.
  • Befallene Hülsen bekommen bräunlich schwarze Flecken.
  • Bei einem starken Befall können die Samen missgestaltet werden.
  • Beim Anbau von Zuckererbsen und Markerbsen für den Frischmarkt kann ein Hülsenbefall schnell zu Qualitätsmängel führen
  • Der Pilz überdauert mit seinen Dauersporen, den Oosporen, im Boden.
  • Eine Übertragung mit dem Saatgut scheint möglich, spielt aber wohl nicht die große Rolle.
  • Die Hauptinfektionsgefahr kann man im Frühjahr erwarten.
  • Feuchte Witterung fördert die Pilzentwicklung.
  • Die Infektion erfolgt bei Temperaturen unter 15°C
  • Die Sporen werden vom Wind weitergetragen.
  • Für eine Infektion müssen die Blätter mindesten 4 Stunden feucht sein.
  • Der Pilz bildet verschiedene Rassen aus.

Bilder im Internet

Wirtspflanzen

  • Pisum sativum, Vicia faba, Lathyrus-Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Befallsfreies Saatgut.
  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Vor dem Erbsenanbau möglichst 3 Jahre oder länger keine Wirtspflanzen.
  • Beim Anbau mehrere Erbsen Sätze, nicht nebeneinander anbauen.
  • Wenn möglich, resistente Sorten anbauen.
  • Bei Bedarf eine Saatgutbehandlung mit zugelassenen Mitteln erwägen.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Fusarium-Welke (Fusarium oxysporum f. sp. pisi)

Datei:Fusarium solani f.sp. pisi sintomi su cece.jpg
Fusarium oxysporum f. sp. pisi an der verwandten Kichererbse (Davide Palmieri)

Eine bodenbürtige Pilzkrankheit, die Erbsenpflanzen stark schädigen kann.

Synonym (laut EPPO)

  • Fusarium orthoceras var. pisi

Schadbild und Lebensweise

  • Einzelnen Pflanzen welken.
  • Die Blätter rollen sich ein.
  • Teilweise zeigen sich die Symptome einseitig an den Pflanzen.
  • Befallene Wurzeln und Stängel werden morsch und sterben ab.
  • Bei einem stärkeren Befall sterben die Pflanzen.
  • Die Sorten sind unterschiedlich anfällig.
  • Böden mit schlechter Regenverdaulichkeit begünstigen einen Befall.
  • Der Pilz bildet verschiedene Rassen.
  • Diese Fusarium Art ist relativ wärmebedürftig, Temperaturen über 23°C fördern den Befall.

Wirtspflanzen

  • Pisum sativum

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Befallen Parzellen möglichst meiden.
  • Wenn nötig, resistente Sorten bevorzugen.
  • Böden mit schlechter Regenverdaulichkeit meiden
  • Bodengare optimieren.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Grauschimmel (Botrytis cinerea)

Fehler beim Erstellen des Vorschaubildes:
Grauschimmel Befall an Erbsenhülsen (J.Schlaghecken)

Die Pilzkrankheit kann insbesondere bei sehr dichten Beständen und zur Blütezeit schnell Schaden anrichten.

Synonyme (laut EPPO)

  • Botryotinia fuckeliana
  • Sclerotinia fuckeliana.

Schadbild und Lebensweise

  • Oft beginnt der Befall in sehr dichten oder lagernden Beständen.
  • Ein Befalls Risiko ergibt sich auch durch die absterbenden Blütenblätter.
  • Auf den Blättern und Hülsen entstehen Befalls Flecken.
  • Die befallenen Stellen sterben ab und verfärben bräunlich.
  • Der Pilz kann auch schon die Keimlinge befallen und schädigen.
  • Bei Temperaturen von 15-25°C kann sich der Pilz optimal entwickeln.
  • Einige Sorten sind weniger anfällig.

Wirtspflanzen

  • Allium, Beta, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis, Cucumis, Cucurbita, Cynara, Daucus, Helianthus, Lactuca, Lens, Phaseolus, Pisum, Rumex, Solanum, Solanum, Valerianella, Vicia und viel andere Arten.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Bestandsdichte optimieren, zu dichte Bestände vermeiden.
  • Eine Überversorgung mit Stickstoff vermeiden.
  • Eine Saatgutbeizung mit zugelassenen Mitteln kann den Anbaustart absichern.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.
  • Beim Fungizid Einsatz die mögliche Resistenzbildung bedenken.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Sclerotinia Fäule (Sclerotinia sclerotiorum)

Eine bodenbürtige Pilzkrankheit, die Erbsenbestände schädigen kann.

Synonyme (laut EPPO)

  • Peziza sclerotiorum
  • Sclerotinia libertiana, Sclerotinia nicotianae, Sclerotium varium
  • Whetzelinia sclerotiorum.

Schadbild und Lebensweise

  • Der Pilz verursacht eine Stängelfäule.
  • An den befallenen Stellen entwickelt sich ein weißes, watteartiges Myzel.
  • Später bilden sich die schwarzen Dauerkörper (Sklerotien)
  • Die Sklerotien haben einen Durchmesser von 3-4 mm
  • Die Dauerkörper können jahrelang im Boden überdauern.
  • Der Pilz wurde bis in einer Bodentiefe von 50 gefunden.
  • Der Pilz hat eine sehr große Anzahl an Wirtspflanzen.
  • Antagonistische Bodenpilze befallen die Sclerotinia Dauerkörper.
  • Aktuelle Antagonisten sind: Coniothyrium minitans und Gliocladium catenalatum.

Wirtspflanzen

  • Allium, Anthriscus cerefolium, Brassica, Capsicum, Cichorium, Cucumis melo, Cucumis sativus, Cynara, Dandelion, Daucus carota, Diplotaxis, Ipomoea batatas, Lactuca, Lepidium, Portulaca, Raphanus sativus, Solanum lycopersicum, Solanum melongena, Solanum tuberosum und andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Unbelastete Parzellen wählen.
  • Erbsen Anbau möglichst in landwirtschaftlicher Fruchtfolge, z.B. mit Getreide.
  • Biologische Bekämpfung mit zugelassenen Präparaten auf der Basis von Coniothryrium minitans.
  • Bei Bedarf den Einsatz zugelassener Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Video

Quelle

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Schädlinge

An Erbsen Bestände können Schädlinge auftreten, die zum Gesamtausfall führen können.
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Blattläuse (Acyrthosiphon pisum u.a.)

Erbsenblattläuse an Erbsen. (Rainer Wahl)

Aktuelle Blattlaus Arten

  • Grüne Erbsenblattlaus (Acyrthosiphon pisum), wichtigste Art.
  • Grüne Pfirsichblattlaus (Myzus persicae).
  • Grünstreifige Kartoffellaus (Macrosiphum euphorbiae).

Schadbild und Lebensweise Grüne Erbsenblattlaus

  • Man findet die Blattläuse vor allem in den Blatt- und Knospen-Blätter der Erbsen.
  • Befallene Erbsentriebe werden in der Entwicklung gehemmt.
  • Befallene Hülsen verkrüppeln.
  • Bei einem stärkeren Befall ist mit einem Ertragsrückgang und Qualitätsmangel zu rechnen.
  • Dir Grüne Erbsenblattlaus kann gelblich oder rötlich gefärbt sein.
  • Die Blattlaus Art ist ca. 4-6 mm groß.
  • Die relativ langen Fühler sind 2,5-3,0 mm lang.
  • Die Überwinterung der Blattläuse erfolgt als Eier an Leguminosen Beständen.
  • Bei günstigen Temperaturen (um die 20°C) dauert eine Generation etwa 10 Tage.
  • Pro Jahr gibt es 15 oder noch mehr Generationen.
  • Die Erbsensorten werden unterschiedlich stark befallen.
  • Als Überträger von Viruskrankheiten ist ein Blattlaus Befall sehr problematisch.
  • Nach einigen Wochen siedeln sich meist auch verschiedene Nützlings Arten an.

Wirtspflanzen der Erbsenblattlaus.

  • Lupinus, Phaseolus, Pisum und andere

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Wenn möglich, weniger stark befallene Erbsensorten wählen.
  • Nützlings Vorkommen fördern.
  • Von Bedeutung sind Blattlausschlupfwespen wie z.B. Aphidius ervi.
  • Warndienstmeldungen beachten.
  • Ab erstem Befall alle 3-4 Tage die Bestände kontrollieren.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Nützlingsschonende Mittel bevorzugen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Video

Quelle

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Erbsengallmücke (Contarinia pisi) Q

Datei:Contarinia pseudotsugae s.l. female (31918396982).jpg
Eine Contarinia Gallmücke. (Gilles San Martin, Belgium)

Erbsengallmücken können Erbsenbestände schädigen. In Regionen mit wenig Niederschlägen kommen sie eher selten vor.

Schadbild und Lebensweise

  • Durch die Saugtätigkeit der Larven der ersten Generation werden Deformationen an den Blättern und Triebenden und Absterbeerscheinungen an den Blütenknospen hervorgerufen.
  • Die Larven der 2. Generation fressen an den Hülsen, wodurch die Samen nicht mehr geschützt sind, Hülsen und Samen sind deformiert.
  • In einer Hülse können sich viele Larven befinden, im Normalfall sind es um die 50.
  • Die Mücken sind etwa 2-3 mm groß, blassgelb, leicht behaart und haben durchschimmernde Flügel.
  • Die Larven sind 2,5 mm lang, fuß- und kopflos und von gelblicher Farbe.
  • Die Larven überwintern im Kokon in der Erde und können hier bis zu 4 Jahren verweilen. Im Frühjahr verpuppen sie sich, um im Mai als Mücken zu schlüpfen.
  • In den Monaten Mai und Juni legen die Weibchen 50-60 Eier an Blütenknospen und Triebspitzen ab.
  • Nach einigen Tagen schlüpfen die Larven und saugen die folgenden 15-20 Tage am Pflanzengewebe.
  • Dann verpuppen sie sich im Boden, 15 Tage später schlüpfen die Mücken der 2. Generation, welche ihre Eier an die Hülsen legen.
  • Die Larven dieser Generation verrichten weniger eine saugende Fresstätigkeit, vielmehr fressen sie innen an den Hülsen.
  • Danach vergraben sich die Larven zur Überdauerung im Boden.

Wirtspflanzen

  • Pisum sativum und evtl. Triticum aestivum.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Hinweise der Pflanzenschutz Warndienste nutzen.
  • Kulturschutznetze können die Eiablage verhindern.
  • Dies muss aber rechtzeitig, spätestens Mitte Mai geschehen.
  • Auch können befallene Pflanzen aus dem Bestand genommen werden, solange die anderen Pflanzen noch nicht befallen sind.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.
  • Da die Larven sich sehr versteckt aufhalten, kann der Einsatz von Superspreiter hilfreich sein.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Erbsenwickler (Cydia nigricana)

Datei:49.324 BF1257 Pea Moth, Cydia nigricana, larva. (2630688669).jpg
Erbsenwickler Raupe auf einer unreifen Erbse
(Patrick Clement from West Midlands, England

Ein Schädling dessen Larven vor allem beim Anbau von Trockenerbsen zum Problem werden können.

Synonyme (bei EPPO)

  • Enarmonia nigricana, Grapholita nigricana, Laspeyresia nigricana.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Larven fressen sich in die jungen Hülsen ein.
  • Danach sieht man an den Bohrlöchern wo sich die Larven in die Samen eingefressen haben.
  • Die Larven schädigen durch ihren Fraß und durch ihren Kot.
  • Der Erbsenwickler ist ein Kleinschmetterling mit ca. 4-5 mm Größe.
  • Die weiblichen bis grünlichen Raupen haben eine Länge von etwa 5 mm.
  • Die ersten Schmetterlinge findet etwa ab Ende Mai.
  • Beim Anbau von grün geernteten Erbsen ist der Erbsenwickler weniger gefährlich.

Wirtspflanzen

  • Lens culinaris, Pisum sativum, Trifolium, Vicia, Linsen.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Kein Anbau nach bzw. neben einer befallenen Vorkultur.
  • Warndienstmeldungen zu Rate ziehen.
  • Flugkontollen mit Pheromon Fallen.
  • Nützlings Vorkommen fördern.
  • Bestandsreste nach der Ernte sofort zerkleinern und einarbeiten.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmittel erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quelle

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Erdraupen (Agrotis ssp.)

Erdraupen Schaden an Kohlpflanze. (Rasbak)

Erdraupen können insbesondere junge Erbsenkulturen während und kurz nach dem Auflaufen schädigen.

Schadbilder und Lebensweise

  • Erdraupen sind bodenbewohnende, nachtaktive Raupen.
  • Erdraupen sind die Larven verschiedener Eulenfalterarten.
  • Wichtige Arten sind: Agrotis segetum (Saateule), Agrotis ipsilon (Ypsiloneule) und (Agrotis exclamationis (Ausrufezeichen).
  • Die Falter-Falter legen ihre Eier in Bodennähe auf Pflanzen ab.
  • Die Eulen fliegen ab Ende April.
  • Die Erdraupen erscheinen etwa ab Juni.
  • Die Raupen werden bis zu 5 cm lang.
  • Die älteren Raupen leben vorwiegend im Boden und fressen bzw. schädigen Gemüsepflanzen.
  • Einige Arten bilden mehrere Generationen pro Jahr.
  • Teilweise überwintern die Raupen und verpuppen sich erst im Folgejahr.

Wirtspflanzen

  • Beta, Brassica, Daucus, Pastinaca Pisum und viele andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine feinkrümelige Bodenbearbeitung kann Erdraupen schaden.
  • Nematoden der Art Steinernema carpocapsae werden zur biologischen Bekämpfung von Erdraupen angeboten.
  • Es sind keine Insektizide ausgewiesen.
  • Es gibt eine Nebenwirkung von Pyrethroide.

Quellen

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Käfer: Blattrandkäfer (Sitonia lineatus u.a.)

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Blattrandkäfer Fraß Schaden an Erbsenpflanze.
(Josef Schlaghecken)

Die Käfer können durch ihren Blattfraß Schäden an Erbsenbestände hervorrufen.

Aktuelle Rüsselkäfer Arten

  • Charagmus gressorius (Großer Lupinenblattrandkäfer).
  • Charagmus griseus (Grauer Blattrandkäfer).
  • Sitona lineatus (Gestreifter Blattrandkäfer).

Schadbild und Lebensweise von Sitona lineatus

  • Der Käfer frisst an den Blatträndern der Erbsenpflanzen.
  • Die Blattränder weisen Fraß Einbuchtungen auf.
  • Je nach Befalls Stärke kann eine Pflanze komplett zerfressen werden.
  • Gefährlich ist der Fraß vor allem an den ganz jungen Erbsenbeständen.
  • Der Käfer ist braun bis schwarz, mit kupfrigen, graugrünen oder gelblichen Schuppen.
  • Er ist leicht behaart, ein Halsschild ist deutlich erkennbar, die Flügeldecken weisen helle und dunkle Streifen auf.
  • Fühler und Beine der Käfer sind rotbraun.
  • Der Käfer ist nachtaktiv und frisst an den Blatträndern.
  • Die Larven sind weiß-gelb, fußlos, gekrümmt und werden bis zu 7 mm lang.
  • Die Käfer überwintern unter Laub, unter Steinen oder in Baum- und Bodenritzen, Ende März fressen sie vorwiegend Klee, um wenige Zeit später auf Bohnen und Erbsen überzuwechseln, wo sie ihre Fraß Tätigkeit bis in die Monate Juli / August fortsetzen.
  • In den Monaten Mai bis Juli legen die Weibchen jeweils mehr als 900 dunkelgelbe bis dunkelgraue Eier an den Pflanzen ab.
  • 3 Wochen später schlüpfen die Larven und fressen an den Wurzeln von Erbsen und Bohnen.
  • Nach 6 Wochen verpuppen sich die Larven für die kommenden 2-3 Wochen, ab Juli sind sie als Käfer unterwegs, die ebenfalls an den Blatträndern fressen.
  • Ab Mitte September suchen die Käfer ihre Winterverstecke auf.

Wirtspflanzen

  • Glycine max, Medicago sativa, Phaseolus, Pisum sativum, Vicia faba.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Möglichst kein Anbau neben vorjährigen Leguminosen.
  • Günstige Auflaufbedingungen verringern das Schadensrisiko.
  • Insbesondere die auflaufenden Saaten auf einen Befall kontrollieren.
  • An älteren Beständen sind die Fraßschäden meist von geringer Bedeutung.
  • Eine Schutznetzauflage kann helfen ist aber meist zu aufwendig.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Käfer: Bohnenkäfer (Acanthoscelides obtectus)

Die Bohnenkäfer gehen auch an Erbsen. (J.Schlaghecken)

Trockenerbsen können schnell vom Bohnenkäfer (Acanthoscelides obtectus) befallen werden. Insbesondere ungeschützte Partien sind gefährdet. Die Käfer vermehren sich schnell führen durch seinen und der Larven-Fraß innerhalb weniger Wochen zu einem Totalausfall. Aus diesem Grunde, insbesondere Bohnensaatgut, aber auch Speisebohnenvorrate gut schützen und öfter auf Befall kontrollieren.

Synonyme

  • Acanthoscelides obsoletus und Bruchus obtectus.

Schadbild und Lebensweise

  • Gehört zur Familie der Blattkäfer und Unterfamilie der Samenkäfer.
  • Die Bohnenkäfer kommen ursprünglich aus Amerika.
  • Trocken Erbsen Bestände können auf dem Feld und insbesondere im Lager schnell vom Acanthoscelides obtectus Käfer befallen werden.
  • Die Käfer werden etwa 3,2 bis 4,0 mm groß.
  • Meistens entwickelt sich pro Erbse eine Larve, die sich in den Erbsen verpuppt und zum Käfer entwickelt.
  • Die Käfer vermehren sich schnell führen durch seinen und der Larven-Fraß innerhalb weniger Wochen zu einem Totalausfall.
  • Ein Lebenszyklus dauert etwa 4 Wochen.
  • Pro Jahr gibt es mehrere Generationen.
  • Insbesondere ungeschützte Erbsen Partien sind gefährdet

Wirtspflanzen

  • Vor allem Phaseolus und manchmal auch Glycine max, Lens culinaris sowie Pisum sativum.
  • Reife Erbsen Bestände und Trocken Erbsen gut schützen und öfter auf Befall kontrollieren.
  • Insbesondere das Erbsen Saatgut ist gut vor einem Bohnenkäferfraß zu schützen.
  • Trocken Erbsen nach der Ernte sofort trocknen.
  • Eine Trocknung auf weniger als 15% Wassergehalt ist notwendig.
  • Trocken Erbsen in sicheren Säcken und an sicheren Orten lagern.
  • Bohnenkäfer und ihre Larven werden bei 65°C weitgehend ausgeschaltet.
  • Bei einer Saatgutlagerung von -20°C sterben die Käfer und Larven.

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Käfer: Erbsenkäfer (Bruchus pisorum)

Datei:Bruchus pisorum 5006047.jpg
Erbsenkäfer (Bruchus pisorum) Foto: Cushman, USDA

Erbsenkäfer und ihre Larven können an den Erbsen Samen großen Schaden anrichten.

Synonyme

  • Bruchus pisi, Laria pisorum, Mylabris pisorum.

Schadbild und Lebensweise

  • Die Samen weisen nach der Ernte Löcher auf, die teilweise durch die Samenschale wie durch ein Fenster verschlossen sind, sodass sie nicht sofort ins Auge springen.
  • In den geernteten Erbsen sind Käfer zu finden, die sich aber in der Vorratskammer nicht weiter entwickeln können.
  • Die Käfer sind 5 mm groß, braun mit weißen Flecken und langen Hinterbeinen.
  • Die Larven sind 5-6 mm lang, weiß-gelb, behaart und gebogen.
  • Die Käfer überwintern auf Pflanzenresten im Boden oder in den Samen der Erbse.
  • Im Frühjahr fangen sie an, Blütenpollen und -Blätter der Erbsenpflanzen zu fressen.
  • Im Juli legen die Weibchen jeweils etwa 500 gelbe Eier an die Hülsen, aus denen 10 Tage später die Larven schlüpfen und sich in die Hülsen hineinbohren, um sich in die jungen Samen einzufressen. Dabei verwachsen die beiden Einbohrstellen miteinander.
  • Nach etwa 7 Wochen Fraß in der Hülse verpuppen sich die Larven in den Samen, um nach 2 Wochen als Käfer zu schlüpfen, welche dann im Samen überwintern.

Wirtspflanzen

  • Pisum sativum

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Die Warndienst Hinweise nutzen.
  • Erhöhte Kontrolle Dichte beim Anbau von Trockenerbsen.
  • Die Käfer befallener Parzellen kann man nach der Ernte durch tiefes Pflügen beseitigen.
  • Möglichst eine Eiablage im Bestand verhindern.
  • Bei Bedarf den Einsatz von Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Minierfliegen (Liriomyza und Chromatomyia)

Datei:Chromatomyia horticola 01.JPG
Minierfliegen Befall an Erbse. (Aleksandrs Balodis )

Minierfliegen können durch die Fraß Tätigkeit ihrer Larven Erbse Bestände schädigen.

Aktuelle Arten

  • Chromatomyia horticola, Synonym: Chromatomyia horticola.
  • Liriomyza sativae und andere

Schadbild und Lebensweise

  • Die Weibchen stechen die Blätter an und legen dort ihre Eier ab.
  • Nach einigen Tagen schlüpfen die kleinen, beinlosen Larven.
  • Die Larven fressen sich durch das Innere der Blätter.
  • Es entstehen gut sichtbare Miniergänge.
  • Insbesondere bei feucht warmer Witterung können sekundär Bakterien- oder Pilzkrankheiten auftreten.
  • Die Verpuppung der Larven erfolgt in den Blatt Gängen oder im Boden.

Wirtspflanzen
Chromatomyia horticola

  • Allium, Beta vulgaris, Brassica oleracea, Chrysanthemum, Cucumis sativus, Helianthus annuus, Lactuca, Phaseolus, Pisum sativum, Raphanus sativus, Solanum tuberosum, Zinnia

Liriomyza sativae und andere

  • Pisum sativum und viele andere Pflanzenarten

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Eine Bekämpfung ist normalerweise nicht nötig.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Nematoden (Ditylenchus, Heterodera u.a.)

Ditylenchus dipsaci. (Ulrike Ipach)

Wichtige Arten

  • Ditylenchus dipsaci (Stängelälchen)
  • Heterodera goettingiana (Erbsenzysten Älchen]

Schadbild und Lebensweise vom Erbsenzysten Älchen

  • Anfängliche Schäden auf dem Feld beschränken sich auf kleine, abgegrenzte Bereiche, aber mit dem weiteren Anbau von Erbsen weiten sich die Gebiete aus.
  • Befallene Erbsen sind verkrüppelt und haben vergilbte Blätter, die nach oben zeigen.
  • Die Blattsymptome zeigen sich oft erst zur Blütezeit, wenn sich die Vergilbung rasch vom unteren Teil der Pflanze bis zur Spitze ausbreitet.
  • Befallenen Pflanzen fehlen faserige Wurzeln und stickstoffbindende Knöllchen.
  • Eine Zysten bildende Nematoden Art.
  • Die Zysten sind die toten Körper der Weibchen und können über 250 Eier enthalten
  • Die Zysten können 10 Jahre und länger überdauern.
  • Kühle Temperaturen sind förderlich
  • Die winzige, (weniger als 0,5 mm) cremefarbene, zitronenförmige Zysten können im Wurzelgewebe eingebettet sein, aber sobald die Zysten reifen und sich dunkelbraun verfärben, lösen sie sich leicht von den Wurzelsystemen und sind schwer zu erkennen.
  • Die Erbsensorten sind unterschiedliche anfällig.

Wirtspflanzen (laut PestInfo)

  • Heterodera goettingiana: Medicago, Phaseolus, Pisum sativum, Vicia faba.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Fruchtwechsel optimieren.
  • Möglichst kein Erbsenabau nach Vorkulturen mit einem Befall.
  • Bei einem Befall eine Anbaupause von etwa 8 Jahren einhalten.

Quelle

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Thripse (Frankliniella, Kakothrips und Thrips]

Erbsenthripse (Kakothrips piscivorus) an Erbse. (R.Wahl)

Thripse können, insbesondere in trockenen und warmen Perioden, Schäden an Erbsenkulturen hervorrufen.

Wichtige Arten

  • Blütenthrips (Frankliniella intonsa), Synonym: Physopus vulgatissimus.
  • Erbsenthripse (Kakothrips piscivorus), Synonym: Frankliniella pisivora, Frankliniella robusta, Kakothrips robustus, Physopus robustus, Thrips pisivorus. Wohl wichtigste Art.
  • Kohlrüben Blasenfuß (Thrips angusticeps)
  • Zwiebelthrips (Thrips tabaci), Synonym: Thrips communis

Schadbild und Lebensweise(Erbsenthripse)

  • Etwa ab Mai ist mit Schäden zu rechnen.
  • Die Thripse saugen bes. an den Blüten und den Vegetationspunkten.
  • Befallene Hülsen verkrüppeln und bekommen silbrig braune Flecken.
  • An den Blättern entstehen kleine silbrig Flecken.
  • Besonders gefährdet ist der Erbsenanbau für den Frischmarkt (Markterbsen und Zuckererbsen).
  • Die Tiere sind etwa 1,5 bis 1,8 mm lang.
  • Die Flüge sind sehr schmal.
  • Die Larven der Erbsenthripse sind glänzend orange.
  • Die Thripse überwintern in der Larvenform im Boden.

Wirtspflanzen

  • Pisum und viele andere.

Vorbeugung und Bekämpfung

  • Fruchtfolge optimieren.
  • Keine Vorfrucht mit starkem Thrips Befall.
  • Beim Anbau mehrerer Sätze nicht neben Erbsenbestände.
  • Kein Anbau neben Kulturen, die erfahrungsgemäß gerne von Thripsen befallen werden.
  • Bei Bedarf den Einsatz von zugelassenen Pflanzenschutzmitteln erwägen.
  • Nützlings schädigende Mittel vermeiden.

Möglicher Einsatz von Pflanzenschutzmittel

Quellen

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Immer aktualisierte Pflanzenschutzempfehlung zum Anbau von Erbsen


Aktuell möglicher Einsatz von Pflanzschutzmitteln

In der Datenbank PS-INFO findet man einfach und schnell, für die jeweils ausgewählte Gemüsekultur, die aktuell zugelassenen Pflanzenschutzmittel.

Logo PS Info.jpg



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Autoren und Mitwirkende

Datei:Forscher im Feld.jpg
Forschen für eine erfolgreiche, umweltfreundliche Lebensmittel Produktion. G. Brändle. Agroscope
  • Bedlan Gerhard, Dr., Institut für Pflanzenschutz, BOKU, Tulln, Österreich.
  • Kreiselmaier Jochen, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Lampe Isabell, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Lutz Frieder, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Mahler Kerstin, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Mitarbeiter vom Julius Kühn-Institut.
  • Schlaghecken Josef, Neustadt/Wstr.
  • Wahl, Rainer, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Weinheimer Sebastian, Queckbrunnerhof, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.
  • Ziegler Joachim, Dienstleistungszentrum Ländlicher Raum, Neustadt/Wstr.

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Siehe auch in Hortipendium

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Wissensplattform Hülsenfrüchte

Der Legume Hub dient dem freien Zugang zu Wissen, um den Anbau und die Verwendung von Leguminosen zu unterstützen. Die Inhalte stehen kostenfrei und öffentlich für alle zur Verfügung. Der Legume Hub ist auch eine Gemeinschaft zur Entwicklung und zum Austausch von Wissen.

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Quellen Offline

Buch-Pflanzenschutz-im-Gemüsebau-Crüger.jpg
  • Gemüsekrankheiten (2012) Buch beim Österreichischer Agrarverlag in Wien, ISBN=10=3704-0114-95, von Gerhard Bedlan.
  • Handbuch des speziellen Gemüsebaus (1996): Buch beim Eugen Ulmer Verlag in Stuttgart, ISBN=3-489-60626-4, von Georg Vogel.
  • Lehrbuch der Phytomedizin (2002) Buch beim Paul Parey Verlag in Berlin, ISBN=3-8001-3191-4, von Hoffman Günter, Nienhaus Franz, Schönbeck Fritz, Weltzien Heinrich, Wilbert Hubert
  • Pflanzenschutz im Gemüsebau (2002): Buch beim Ulmer Verlag in Stuttgart, ISBN=978-3-8001-3191-4, von Gerd Crüger, Georg Friedrich Backhaus, Martin Mommes, Silvia Smolka und Heinrich-Josef Vetten.
  • Rund um das Saatgut: Erbsen (2015): Artikel in der Zeitschrift Gemüse, Nr.8, Basiswissen, von Josef Schlaghecken

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Quellen Online

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